Während die Goris in Resielfingen um ihren Weiterbestand kämpfen, läuft es bei den Narren in Bachheim optimal. Dies war bei der Hauptversammlung nicht nur aus den zahlreichen Berichten erkennbar, sondern auch bei der Wahl der neuen Schriftführerin. In geheimer Wahl wurde die 24-jährige Johanna Rosenberger zur neuen Schriftführerin gewählt. Die aktive Burgmüllerin übernimmt das Amt von Christine Siebler, welche dieses Amt neun Jahre lang ausübte. In ihrem letzten Tätigkeitsbericht ließ sie das Vereinsjahr Revue passieren, welches sich nicht nur auf Fastnacht beschränkt. Jährlich gibt es zwei große Veranstaltungen, zum einen Fastnacht, zum anderen die Pfingstwandertage.

Derzeit hat der Narrenverein 145 Mitglieder, davon 61 Aktive und 84 Passive, diese untergliedern sich in 85 männliche und 60 weibliche Mitglieder.

Der Vorschlag vom Vorsitzenden Clemens Dienstberger, den Mitgliedsbeitrag von sechs auf zehn Euro zu erhöhen, wurde einstimmig angenommen. Dies wurde notwendig, da die Schwarzwälder Narrenvereinigung ebenfalls einen höheren Beitrag fordert. Zugestimmt wurde in der Versammlung auch, sich für den Frühjahrskonvent als Veranstalter anzubieten.

Als nächstes Projekt soll eine Geschäftsordnung erstellt werden. Hier werden die Ausleihgebühren für Kleidung und Masken festgelegt. Großen Wert legt man auf das korrekte Häs, ab zehn Jahre können die Kinder Masken tragen. Geplant ist auch der freie Eintritt der Ehrenmitglieder am Bunten Abend. Ein großer Teil wird die Ehrungsordnung einnehmen.

Ortsvorsteher Petra Kramer hob das Ehrenamt in Bachheim hervor. So sind die Pfingstwandertage zu einer Veranstaltung geworden, welche Wanderer aus ganz Südbaden und dem benachbarten Ausland anlockt. Es waren und seien die Narren, welche die Engeschlucht begehbar und auch offen halten. Dieses Gebiet sei sehr sensibel und müsse den Naturschutzbedingungen gerecht werden. So hatten die Narren im vergangenen Jahr auch ein Gespräch mit den Verantwortlichen, die ihre Zustimmung für einen Verpflegungsstand am Kanadiersteg gaben.