Viele Stunden wurde über das Haus Beile im Ortschaftsrat diskutiert, um sich am Ende für den Abriss zu entscheiden. Als nun die im Haushalt eingestellten 25 000 Euro für den Abriss auf 30 000 Euro anstiegen, kam aus der Bevölkerung ein neuer Vorschlag. Der Statiker Bernd Sättele hatte jüngst mit Architekt Lukas Gäbele das Haus besichtigt und dem Ortschaftsrat eine neue Möglichkeit vorgelegt. So sollte das Haus nur teilabgerissen werden, um daraus eine überdacht Freilichtbühne zu gestalten. Dies, so ein weiterer Vorschlag, könnte mittels eines Rolltors verschlossen werden.

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Ortsvorsteherin Kathrin Kramer hatte die Thematik erneut aufgegriffen und hierzu auch die Vereine zur Diskussion eingeladen. Die Diskussion zeigte, dass das Beile Haus die Leute beschäftigt. „Das Haus ist auch ein Schallschutz“, wurde betont. Außerdem sei es eine Abgrenzung zum Ort. Ein leerer Platz mache sich überhaupt nicht gut, vor allem im Hinblick auf das Geranienfest. Allerdings sah man das Haus einfach als zu marode an, um auf „drei Wänden zu stehen“.

Freilichtbühne als Idee

Die Idee einer Freilichtbühne sei gut, doch weder der Ortschaftsrat noch die Vereinsvertreter sahen im Erhalt des Gebäudes einen Sinn. Letztlich kam man überein, das Haus Beile bis auf den Keller abzureißen. Dieser sollte dann die Basis für ein neue Lösung sein. Philipp Schwörer wollte diese neue Projekt als eine Art „Schutzhütte“ mit Bühne wissen. Diese Bühne könnte dann sowohl für die Veranstaltungen in der Schule, Kindergarten, aber auch für die Vereine eine echte Bereicherung sein. Allerdings sollte diese Infrastruktur auch angenommen werden, davon waren Balduin Ketterer und Andreas Stefan überzeugt. Deshalb sollen Kosten für die neue Überbauung im Haushalt fest fixiert werden. „Die neue Bebauung muss bis zum Geranienfest 2021 stehen“ so Kathrin Kramer. Vor dem Abriss sollte ein Fachmann die Kellerdecke prüfen ob sie für ein Fundament für eine neue Überbauung standhaft ist.