In der Nacht von Freitag auf Samstag brach in der Zimmerei Rainer Sibold im kommunalen Gewerbegebiet von Löffingen Feuer aus. Schnell entwickelte sich der Brand zum Großfeuer, welches das gesamte Gebäude mit Einrichtungen und den Fahrzeugen vernichtete. Bisher geht man von einem Schaden im hohen sechsstelligen Bereich aus.

Um 0.45 ging der Notruf an die Leitstelle. Es rückte die Gesamtwehr Löffingen unter Einsatzleiter Gesamtkommandant Bernd Schwörer und Abteilungskommandant Christian Heizmann aus. Insgesamt waren 150 Retter im Einsatz, darunter auch das DRK, die Polizei und ein Löschzug der Feuerwehr Titisee-Neustadt. An den Brandort, der sich schnell zum Großbrand entwickelte traf auch die Feuerwehr-Führungsgruppe Hochschwarzwald mit Kreisbrandmeister Axel Widmeier und seinem Stellvertreter Gotthard Benitz ein.

Der Schaden geht in die Millionen. | Bild: Gerold Bächle

Größerer Schaden verhindert

Mit hohem Aufwand wurden die vier angrenzenden Firmengebäude mit einer Wasserwand geschützt. Dadurch konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden, so Einsatzleiter Bernd Schwörer. Die Minus-Temperaturen erschwerten den Einsatz, da das Löschwasser auf dem Boden gefror. Mit dem Schlauchwagen der Löffinger Feuerwehr wurde eine Schlauchleitung vom Stadtzentrum ins Gewerbegebiet gelegt. Auch hier galt es das Einfrieren des Wasser zu verhindern. 

Bild: Gerold Bächle

Bei dem Brand gab es glücklicherweise keine Verletzten. Die Polizei hat den Brandort fotografisch dokumentiert und durch Absperrungen verhindert, dass durch Neugierige Spuren verwischt werden könnten. Die Untersuchungen durch die Polizei und Brandsachverständigen wurden am Samstagmorgen in die Wege geleitet.

Bislang ist unklar, warum das Feuer ausgebrochen ist. | Bild: Gerold Bächle

Brandursache bislang unklar

Wie das Feuer ausgebrochen sein kann, ist derzeit noch völlig unklar. Völlig fassungslos stand Firmenchef Rainer Sibold vor den Türmern seines Unternehmens „Ich stehe nun vor dem Nichts und habe keine Ahnung wie es weitergehen soll. Betroffen sind auch meine vier Mitarbeiter“. Die Firma war durch die Weihnachtsruhe-Phase geschlossen. Es wurde nicht gearbeitet, noch waren Maschinen nicht im Betrieb. „Ich kann mir nicht vorstellen wie der Brand entstehen konnte“, so der deprimierte Unternehmer Sibold.

Bange Stunden erlebte auch der angrenzende Elektrotechnikbetrieb Peter Dufner. Der Elektromeister war auch vor Ort und hat den Feuerwehrmännern seine Türen für die notwendigen Verschnaufpausen geöffnet.

Bild: Gerold Bächle