Des einen Freud, des anderen Leid – so könnte man in Göschweiler derzeit sagen. Während sich die Schüler freuen dürfen, nach den Ferien endlich neue sanitäre Anlagen benutzen zu können, müssen die Anwohner an der Bergstraße noch auf die Sanierung warten. Derzeit laufen in der Schule die Arbeiten Hand-in-Hand mit den entsprechenden Firmen. Die Sanierungsarbeiten belaufen sich auf rund 20 000 Euro.

Ortsvorsteher Manfred Furtwängler begründete die Rückstellung der Teilsanierung der Bergstraße vom Haus Bernauer bis zum Gasthaus "Kranz" mit den Kosten, welche 22 Prozent über dem Plan liegen. Allerdings hätte es auch nur einen Anbieter gegeben. Nun wird man die Teilsanierung erstmals auf Eis legen und im kommenden Jahr, eventuell dann mit einer Gesamtausschreibung für die gesamtliche restliche Straße, in Angriff nehmen.

Durch ein schweres Gewitter ist der Gehweg vom Funkenplatz Richtung Alpenblickstraße schwer beschädigt worden. "Bei den notwendigen Ausbesserungsarbeiten sollt man den Bereich bis zum Öschle gleich miteinbeziehen", schlug Matthais Ketterer vor.

Einen Appell richtete Manfred Furtwängler an die Mountainbiker und Wald-Spaziergänger, zum Schutz des Wildes die Aktivitäten im Wald mit Eintritt der Dämmerung einzustellen. Auch sollte man auf den vorgeschriebenen Waldwegen bleiben. Eine entsprechende Beschilderung soll angebracht werden. Gemeinsam mit dem zuständigen Revierleiter Christoph Birkenmeier und dem Ortschaftsrat wurde der Wald inspiziert. Der Wildverbiss sei zurückgegangen, obwohl der Abschussplan nicht erhöht wurde. So galt seitens der Gemeinde nicht nur der Dank an die Waldarbeiter und Förster, sondern auch an die Jägerschaft.