Pünktlich zur Dämmerung zündete Ortsvorsteher Manfred Furtwängler das große Sonndwendfeuer an. Weitsichtbar war die glühende, mit Holzstangen aufsteckte und mit Reisig bestückte Feuerpyramide zu sehen. Die Feuerwehr Göschweiler hatte ein wachsames Auge und war mit zwei Fahrzeugen vor Ort, um bei einem eventuellen Funkenflug bei der derzeit trockenen Vegetation gleich einschreiten zu können.

Sicherlich war es dem tollen Wetter zu verdanken – um 21 Uhr zeigte das Thermometer noch 22 Grad – dass der Vorsitzende des Sportvereins, Walter Keßler, einen Besucherrekord melden konnte. Rund 450 Personen waren auf dem Sportplatz gekommen, um dem Sonnwendspektakel beizuwohnen.

Musikalisch waren des der Fanfarenzug Löffingen, die Jagdhornbläser und die Trachtenkapelle Göschweiler, welche einen musikalisch abwechslungsreichen Rahmen boten. Abwechslung hieß es auch in der Küche, allerdings nur für den der rechtzeitig vor Ort war, den bald waren die Wildschweinfrikadellen, Grillsteaks, der Göschweiler Käse und Nußzopf am Ende. Für die Kinder wurde Feuerstellen für das kostenlose Stockbrot entfacht, ein Vergnügen pur für die kleinen Besucher.

„Es zeigt sich wieder einmal, wie intakt die Dorfgemeinschaft ist“, freuten sich Furtwängler und Keßler. Nicht etwa, dass Helfer für die Baumfällaktionen im Göschweiler Wald, dem Aufbau oder anderen Arbeiten gesucht werden mussten – ganz im Gegenteil. Bei der Sonnwendfeier waren alleine 20 Personen im Einsatz, dazu noch viele andere Helfer, wie etwa Karlheinz Kiechle, der die Reisigwellen fürs Feuer lieferte.

So war die 13. Göschweiler Sonnwendfeier wieder von Erfolg gekrönt. Ein Ort der Begegnung aller Generation, ein Platz, um gemeinsam den längsten Tag des Jahres zu feiern und eine Stelle, um sich zu vergnügen.