Groß war die Freude beim Löffinger Schulverbund, als erneut eine Löffinger Schülerin in Stuttgart mit dem Landespreis ausgezeichnet wurde. Jessica Christmann, 16-jährige Absolventin der Werkrealschule, durfte im neuen Schloss in Stuttgart von Kultusministerin Susanne Eisenmann im Beisein von Konrektorin Sibylle Streibel und Fachlehrer Wolfgang Löchle die Auszeichnung entgegen nehmen. Löchle hatte die Schülerin in Stuttgart vorgeschlagen. Grund für den Vorschlag des Landespreises im Bereich Wirtschaft und Informationstechnik sei die enorme Entwicklung von Jessica Christmann gewesen. Noch in der achten Klasse schien sie nicht gerade groß motiviert zu sein, doch dies änderte sich in der neunten und zehnten Klasse, so Löchle. Das Abschlusszeugnis mit der Note 1,0 unterstreicht dies. Auch die Prüfung habe sie in diesem Fach erfolgreich abgeschlossen. „Mein Thema war Allgemeine Betriebsführung“, informiert die Preisträgerin. Nun möchte Jessica Christmann erstmals das berufliche Gymnasium in Villingen besuchen.

Jährlich werden in Stuttgart in den Wahlpflichtfächern der Werkrealschule Wirtschaft und Informatik, Gesundheit und Soziales sowie Natur und Technik Schüler für besondere Leistungen ausgezeichnet. Für Wirtschaft und Informatik steht das Unternehmen Würth, für Natur und Technik steht Porsche als Pate und im Wahlpflichtfach Gesundheit und Soziales, die Caritas und Diakonie Baden-Württemberg, welche die Preise ausloten. Jessica Christmann durfte ein voll bepacktes Paket in Empfang nehmen, darunter auch einen Einkaufsgutschein. Doch es sei nicht dieses Geschenk gewesen, sondern die Auszeichnung im Schloss, welche einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen habe, resümiert Jessica Christmann. In jeder Kategorie wurden zehn Schüler aus ganz Baden-Württemberg ausgezeichnet, darunter auch die Löffingerin. „Wir sind sehr stolz, zum wiederholten Male einen Landespreisträger zu stellen“, informieren Konrektorin Sibylle Streibel. Diese landesweiten Auszeichnungen seien Ansporn und Impulsgeber auch für die anderen Schüler. Denn neben fachlichen Leistungen und Eigenverantwortung in der beruflichen Orientierung zählen auch ehrenamtliches und soziales Engagement, so die Konrektorin.