Als Juwel bezeichnete Vorsitzender Bernd Behnke den DRK-Ortsverein. Sicherlich nicht übertrieben wenn man die Vielfalt der 72 aktiven Ehrenamtshelfer (730 Fördermitglieder) sieht. Hilfe im Notfall bis zur Unterstützung im Alltag, von der Kinder- und Jugendabteilung bis zu den Senioren oder dem Flüchtlingshelferkreis, wird hier geboten. Dass dabei auch über den Tellerrand hinaus geschaut wird, zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung, denn einige der DRK-Mitglieder mussten nach Neustadt, um dort bei der Katastrophenschutzübung mit dabei zu sein.

Feuerwehrgesamtkommandant Bernd Schwörer hob die kompetente und unkomplizierte Zusammenarbeit der Löffinger Rettungskräfte hervor, dies habe sich bei der Suchaktion um den bisher immer noch vermissten Kameraden gezeigt. Gleich 50 Helfer waren im Einsatz. Dies konnte der Bernd Behnke nur bestätigen, erfreulicherweise gäbe es einige Mitglieder, die in beiden Rettungsteams, so wie der Vermisste, aktiv seien. "Wir hoffen immer noch, dass unser Hannes wieder kommt", sagte Bernd Behnke.

Erfreut war Bernd Behnke, zahlreiche treue Mitglieder auszeichnen zu können. Für 50-jähriges intensives ehrenamtliches Engagement erhielt Edeltraut Gottwald die DRK-Ehrennadel in Gold. Sie kam vom DRK Rötenbach und engagierte sich als Übungsleiterin über 20 Jahre in der Seniorengymnastik in Unadingen und in Reiselfingen. Das Ehrenzeichen in Gold ging auch an Edwin Bertleff, der sich 40 Jahre beim DRK Neustadt und Löffingen einbrachte. Sein großes Fachwissen als hauptamtlicher Rettungsassistent war auch beim Ortsverband geschätzt. Diese Liebe zum DRK und ehrenamtlichen Engagement gab er an seinen Sohn Thomas weiter. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter und Frist-Responder Thomas Bertleff gehört seit zehn Jahren dem DRK an, ebenso wie Daniel Werne.

Für 20 Jahre wurde Kornelia Heine ausgezeichnet, ebenfalls ein Vorbild des Ehrenamts. Dies können auch Markus Kech als Bereitschaftsleiter und First Responder, sowie Daniela Waldvogel als stellvertretender Bereitschaftsleiterin in Anspruch nehmen, die für fünf Jahre ausgezeichnet wurden. Dies galt auch für Katharina Winterhalder, die auch bei der Feuerwehr aktiv ist, für Martina Klein, Justin Lindemann und Helga Missfelder-Faller.