Das Freibad Dittishausen lud am vergangene Wochenende zum Freibadfest unter dem Motto „De Huet mueß mit“. Ab 16 Uhr kamen die Besucher mit Strohhut, Caps, Kentucky oder Bogart, den Pork-Pie-Hüten, dem Traveller, mit Schlapphut oder auch mit den neusten Eigenkreationen.

Newcomerband „Fifteen Eyes open“ heizt Besuchern ein

Nur wenige Mutige wagten am Abend noch den Sprung in die Fluten, die meisten Besucher spielten an den Tischen auf der Terrasse Cego oder stärkten sich mit selbstgebackenen Torten oder Zwiebel-Kuchen und Gegrilltem. Dazu gab es Apfelmost vom Bodensee oder andere kulinarische Köstlichkeiten.

Währenddessen heizte DJ Ralf Lossau aus Gündelwangen die Stimmung schon einmal an, bis die Newcomerband „Fifteen Eyes open“ zu den Instrumenten griff. „Dann ging der Punk ab und es wurde abgerockt“, sagt Vera Bruckmeier, die für das Freibadfest verantwortlich war. Für die Dittishauser Gäste ein tolle Sache, zumal Band und DJ kostenfrei zugunsten des Fördervereins spielten. Für die Neulinge war das Fest unterdessen eine tolle Plattform, sich zu präsentieren. Zahlreiche Fans begleiteten die Band und sorgten für eine Top-Stimmung.

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„Den Erlös werden wir wieder für das Bad einsetzten“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Joachim Bächle. So möchte man für die Kinder ein Klettergerüst anschaffen. Außerdem soll das Geld für die Badeaufsichten eingesetzt werden.

Geld wird für Erhalt des Bads benötigt

Das Fest erwies sich auch bei der dritten Auflage als großer Erfolg. „Wir möchten den Gästen etwas bieten und gleichzeitig noch etwas für die Kasse tun“, so Vera Bruckmeier. Der Förderverein benötige das Geld, um das älteste beheizte Freibad in ganz Baden-Württemberg am Laufen zu halten.

Am Sonntag gab es dann noch einmal Badewetter pur. Die Gäste genossen die Sonnenstrahlen und das 24 Grad warme Wasser in vollen Zügen. Noch bis zum 1. September ist das Freibad geöffnet, der Verein hofft auf viele weitere Besucher. „Hier wird was geboten“, meint Birgit Hofacker aus Bräunlingen. Jeder komme auf seine Kosten, sei es in der Cafeteria, auf dem Fußball- oder auf dem neuen Volleyballplatz.