Der Brand wurde gegen 0.50 Uhr über eine Brandmeldeanlage bekannt. „Vor Ort konnte feststellt werden, dass an einer Ölkühlanlage, welche Bestandteil einer Hochgeschwindigkeitsschleifmaschine ist, sich aber in einem anderen Raum befindet, starker dunkler Rauch austrat“, informierte ein Polizeisprecher. Erste Versuche, diesen Brand mit eigenen Feuerlöschern zu bekämpfen, schlugen fehl, so dass dann die Polizei, das DRK und Feuerwehr verständigt wurden. Mit Löschschaum hatte die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle. Das verrauchte Produktionsgebäude wurde von der Feuerwehr mit Lüftern rauchfrei geblasen.

Rotes Kreuz, der Notarzt und die Feuerwehr Löffingen trafen bereits vor der Polizei ein und stellten fest, dass keine Personenschäden zu beklagen sind. Auch das Produktionsgebäude wurde nicht beschädigt. Durch die Feuerwehr konnte der Brandherd präzisiert werden. Es stellte sich heraus, dass der Brand nicht in der Ölkühlanlage selbst, sondern in einem Auffangbehälter der Ölkühlanlage entstanden war. „Wie hoch der finanzielle Schaden an der Anlage der Schleifmaschine ist, kann zu diesem Zeitpunkt nicht gesagt werden. Auch steht die Brandursache noch nicht fest. Hinweise auf eine strafbare Handlung liegen nicht vor“, so der Polizeisprecher. Es wurde vereinbart, dass die betreffende Ölkühlanlage in dieser Nacht nicht wieder in Betrieb gesetzt wurde. Der Polizeiposten Löffingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.