Auch die Feuerwehr kämpft mit Nachwuchsproblemen, vor allem aber mit der Tagesbereitschaft. Erstmals würdigten der stellvertretende Kreisbrandmeister Gotthard Benitz und Bürgermeister Tobias Link zwei Firmen als „Partner der Feuerwehr„, eine Auszeichnung des Deutschen Feuerwehrverbands.

Respekt vor Firmenchefs

Es sei nicht mehr selbstverständlich, dass bei Feuerwehreinsätzen der Chef mit seinen Mitarbeitern dieses Ehrenamt versehe. Doch ohne solche Firmen wie die Zimmerei Axel Fehrenbach und Cleveland Lineartechniken könne die Tagesbereitschaft nicht gewährleistet werden, sagte Gotthard Benitz. Bürgermeister Link schloss sich dem an und überreichte beiden Betrieben das „Feuerwehr-Wappenschild“.

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Die Firma Cleveland, früher unter Grieser bekannt, wurde im Jahr 2012 von den drei Geschäftsführern Bernd Schwörer, Rolf Schiesel und Ralf Jarsumbeck in Eigenregie übernommen. Bei Feuerwehreinsätzen rücken nicht nur der Löffinger Kommandant Bernd Schwörer aus, sondern gleich sechs weitere Mitarbeiter des Unternehmens.

Chef in vierter Generation

Axel Fehrenbach ist nicht nur in vierten Generation Chef des Löffinger Zimmereiunternehmens Fehrenbach sonders ebenfalls ein Feuerwehrmann mit Herzblut. Er rückt im Ernstfall mit drei seiner 13 Mitarbeiter aus. Außerdem engagiert er sich auch im Gutachter-Ausschuss der Stadt und ist im Stadtrat tätig, so Tobias Link.

20 Jahre im Feuerwehrausschuss

Auf der Hauptversammlung verabschiedete sich Axel Fehrenbach nach 20 Jahren aus dem Feuerwehrausschuss. Ebenfalls nicht mehr zur Wahl stand nach 20 Jahren Roland Scholl. Erst voriges Jahr wurde Scholl mit der Ehrennadel in Silber für 40-jährige Aktivität, darunter von 2004 bis 2017 im Führungsstab des Landkreises aktiv sowie als Kreisausbilder, ausgezeichnet. Verabschiedet wurde auch Markus Müller (ist ausgeschieden), der 20 Jahre der Feuerwehr angehörte, seit 2010 als Jugendleiter. Frank Neugart war sieben Jahre Adjutant der Abteilungswehr Unadingen. Seit 2012 ist er Kreisausbilder und gehörte zum Orgateam des Blaulichttages. Nach fünf Jahren im Ausschuss, trat er nicht mehr an.