Seit 1970 hat Dittishausen das Prädikat „Luftkurort„. Nun wurde dies nach einem Jahr Messungen auf weitre zehn Jahre bestätigt. Ortsvorsteherin Annette Hilpert freut sich in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates, dass der Deutsche Wetterdienst Offenbach, der die Messung von Juni 2018 bis Juni 2019 an zwei Messstationen durchführte, zu diesem positiven Ergebnis gekommen sei. „Die bioklimatischen Voraussetzungen für die Bestätigung des Prädikats Luftkurort sind erfüllt“, heißt es in der Beurteilung, die Annette Hilpert erreichte. Außerdem sei darauf hingewiesen worden, dass die Belastungen durch Stickstoffoxid sehr gering seien. Die Stadt Löffingen hat für dieses für den Tourismus wichtige Prädikat die Kosten in Höhe von 7000 Euro übernommen.

Ein Problem in Dittishausen ist bekanntlich der öffentliche Nahverkehr, wie auch Zuhörer Holger Göpert bemängelte. Abends und am Wochenende sei der Nahverkehr mehr als schlecht bis gar nicht vorhanden. Er fragte an, ob ein Bürgerbus eine Möglichkeit sei, mobiler zu sein. Ortsvorsteherin Annette Hilpert informierte über das bereits im Gemeinderat beschlossene Bürgerauto, das allerdings noch auf ehrenamtliche Fahrer wartet. Petra Vetter fragte an, ob man nicht einen Bürgerbus wie in Rötenbach installieren könnte. Dieser Rufbus sei, ebenso wie der in Donaueschingen, sehr erfolgreich. „Ob dieser auch in Löffingen erfolgreich ist, hängt derzeit von den ehrenamtlichen Fahrern ab und dem Wunsch der Bürger dieses Auto auch zu nutzen“, so die Ortsvorsteherin. Angedacht seinen Fahrten für Bürger etwa zum Arzt oder Einkauf. Die Fahrten mit dem Hybrid-Auto müssen im Bürgerbüro angemeldet werden. „Man muss abwarten, wie die Verbindung mit dem neuen Fahrplan und der neuen Fahrdienst-Möglichkeit läuft“, so Annette Hilpert.

Anette Hilpert informiert über die derzeitigen Sanierungs- und Reparaturarbeiten im Ort. So wurde jüngst die Steintreppe am Schulhaus ausgefugt, sodass diese Fugen wieder in Ordnung sind. Bei der Sanierung der Kapelle am Schützenhaus wurde der Ortgang mit Kupfer verkleidet, nachdem die Spechte hier Löcher in den Holzortgang geschlagen hatten. Die weiteren Arbeiten und die Verschönerung des Außenbereichs sind für das kommende Jahr geplant.