Die Sportstadt Löffingen hat einen weiteren Deutschen Meister: der 19-jährige Laurin Wehrle aus Dittishausen. Erst jüngst hat der Triathlet in Beilngries/Bayern in seiner Altersklasse auf der olympischen Distanz den Deutschen Meistertitel in seiner Altersklasse gewinnen können. Im Tross der 601 Triathleten war das junge Talent auf Platz 27 zu finden.

  • Vorbereitung: Die Vorbereitung auf ein solches Sportevent ist enorm. So trainiert Laurin Wehrle, der derzeit noch das Technische Gymnasium in Donaueschingen besucht, das ganze Jahr über. Doch vor Wettkämpfen legt er noch eine Schippe drauf. „Dann werden aus den 15 wöchentlichen Trainingsstunden schon mal 20 oder mehr“, informiert der junge Athlet.
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  • Deutscher Meister: Die Freude bei der Familie und Freunden war groß, als Laurin Wehrle beim Bühler Beilngries Triathlon im Naturpark Altmühltal als erster in Ziel kam. „Es war eine große Herausforderung“ , erzählt Laurin. Die Radstrecke hatte eine Höhendifferenz von 550 Meter, was für einen Triathlon schon eine Menge sei. Auch das Schwimmen im Main-Donau-Kanal sei etwas Besonders gewesen. „Hier mussten wir immer wieder gegen die Wellen der DLRG-Boote ankämpfen, die zur Sicherheit mit dabei waren“, berichtet Laurin Wehrle. Auch der Start zum Schwimmen war eine völlig neue Variante für den jungen Sportler. „Unter einer Brücke direkt ins Wasser starten, ist bei den Triathleten nicht üblich“. Doch hier konnte der Dittishauser seine Schwimmererfahrung einbringen. Bereits mit elf Jahren war er bei den Schwimmern in Hüfingen aktiv mit dabei. „Erst nach etwa 200 Meter kamen die Verfolger in meiner Startgruppe“, freut sich Laurin. Am Ende hatte er nach 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Lauf den Deutschen Meistertitel in seiner Altersklasse in der Tasche.
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  • Riderman: Natürlich lässt es sich der Dittishauser Triathlet nicht nehmen, beim Riderman mit dabei zu sein. Hier kann er nicht nur auf seine Stärke, das Radfahren setzen, hier werden nicht nur die Eltern, sondern auch die Freunde und Dittishauser Fans den jungen Sportler anspornen. Am heutigen Freitag ist das Einzelfahren angesagt. Spannend wird es am morgigen Samstag, wenn die Tour über das Löffinger Ösch führt. Hier können die Zuschauer die Lokalmatadore anfeuern, welche bei diesem 121 Kilometer langen Straßenrennen mit dabei sind. Neben der Mutter Petra, Vater Oliver und Bruder Milan wird auch die Oma von Laurin die Fahnen schwenken.
  • Teure Ausrüstung: Vorn ganz mit dabei zu sein, erfordert dies nicht nur Talent, Ehrgeiz und hartes Training, sondern auch eine gute Ausrüstung. So freute sich Mutter Petra, als ihr Arbeitgeber ihrem Sohn den Triathlonanzug sponserte. Neben den teuren Carbon-Rennrädern mit elektrischer Schaltung (10 000 Euro) kommen noch das gesamte Schwimm- und Rennequipment dazu. „Auch die Trainingslager“, wie Mutter Petra informiert. Als Trainer und Betreuer hat Peter Schartel-Weber aus dem Gesundheitszentrum Feldberg Laurin Wehrle unter seine Fittiche genommen.