Seit Jahren nimmt Zunftmeister Ludwig Speth die große närrische Kulisse des Fuhrmannstages zum Anlass, um langjährige und engagierte Mitglieder zu würdigen. Im Beisein des Präsidiums der Schwarzwälder Narrenvereinigung konnte Bettina Willmann die Auszeichnung als Ehrennarr in Empfang nehmen. Wie Ludwig Speth gehört sie seit 50 Jahren der Geißenzunft Dittishausen an. Seit 20 Jahren gehören Uli Sauer und Beate Tröndle zur Geißenschar. 20 Jahre kann auch Dieter Doll vorweisen. Auch er hat so manchen Fastnachtsakzent in seiner langen Zeit als stellvertretenden Zunftmeister gesetzt. Für zehn Jahre wurde der Nachwuchs mit Milan Wehrle und Rico Indlekofer ausgezeichnet.

Viele Gäste kommen auch wegen der Nudelsuppe nach Dittishausen. Sie ist eine Grundlage, bevor es zum Umzug geht. Davor darf die Geißenmilch, ein alkoholhaltiges Dittishauser Getränk, nicht fehlen.

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Während sich der Umzug großer Beliebtheit erfreut, hat das Wettklöpfen seine Attraktivität verloren. Obwohl das Wettklöpfen in Erinnerung an die früheren Fuhrmänner, einst sogar Landesvater Filbinger nach Dittishausen lockte, ist dieser Wettkampf heute nicht mehr beliebt. Lediglich die Fuhrmänner und einzelne Besucher präsentierten beim Umzug ihr Können und manche stellten sich danach beim Gaudiklöpfen der Narrenschar vor. "Vielleicht kehrt die Zeit zurück, wenn im Fuhrmannstil oder im freien Stil, mit Peitsche, Karbatsche oder der Geisel wieder geklöpft wird", hofft Speth.