Eine angebliche Firma aus Niedersachsen meldete sich schriftlich und teilte mit, dass der Angeschriebene insgesamt mehrere Hundert Euro Schulden habe. Die Schulden seien bei Gewinn- und Zeitschriftenverlagen entstanden und diese Forderungen seien nun an die Firma abgetreten worden. Aufgrund von Inkasso- und Mahnkosten sei nun eine Gesamtsumme von 760 Euro zusammengekommen. Wenn diese Summe nun innerhalb von drei Tagen überwiesen werde, könne von einem gerichtlichen Mahnverfahren abgesehen werden. Die Summe ist auf ein Konto in Bukarest, Rumänien, zu überweisen.

"Der Angeschriebene hat in diesem Fall genau richtig gehandelt. Zunächst hat er sich dazu entschlossen die Forderung zu ignorieren und ließ sich auch nicht durch die kurze Frist unter Druck setzen. Anschließend erstattete er Anzeige beim Polizeiposten Löffingen", informierte ein Polizeisprecher. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es die Firma in Niedersachsen überhaupt nicht gibt und die anderen angegebenen Daten zu einer völlig fremden Firma gehören, die mit Inkasso nichts zu tun hat. Die Polizei empfiehlt, wenn man einen solchen Brief bekommt und sich unsicher ist, ob es sich hier um eine berechtigte Forderung handelt, sich an die örtliche Polizeidienststelle zu wenden. Das Polizeirevier Titisee-Neustadt ist erreichbar unter der Telefonnummer 07651/933 60.