Anlässlich des 1200-jährigen Jubiläums hat auch die Gemeinde Rötenbach beim traditionellen Bachfest ein riesiges Angebot für groß und klein serviert. Zusammen mit den Vereinen wurde eine Zeltstadt aufgestellt, auf der Bühne war mächtig was los und die Entenrennen waren vor allem bei den kleinen Besuchern der absolute Höhepunkt.

750 Enten werden in vier Qualifikationsläufen auf die 500 Meter lange Bachstrecke gesetzt.
750 Enten werden in vier Qualifikationsläufen auf die 500 Meter lange Bachstrecke gesetzt.

Das ganze Jahr über ist der Kurpark Rötenbach eine Oase der Stille und Erholung. Nur der Rötenbach plätschert und fließt gemächlich zum Rathaus vor. Doch an diesem Wochenende herrschten hier Unterhaltung und Spaß pur. Über den Bach wurde die große Bühne gebaut, die nicht nur die Zeltstadt auf beiden Seiten miteinander verbindet, nein hier ging auch der „Punk“ ab.

Gemeinsam gibt es auf dem Bachfest viel zu erleben und zu entdecken Opa: Josef Knöpfle mit Enkelin Lia.
Gemeinsam gibt es auf dem Bachfest viel zu erleben und zu entdecken Opa: Josef Knöpfle mit Enkelin Lia.
  • Gemeinschaft zählt: Rund 2000 Einwohner zählt die Gemeinde Friedenweiler, davon leben 1330 Bürger in Rötenbach. Es sind dies die engagierten Bürger und Vereine, welche drei Tage ein solches Fest aufziehen. „Ich bin sehr froh, in einer solch intakten Gemeinde zu leben“, informiert Josef Knöpfle, Vorsitzender des Männergesangvereins.
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  • Auch er ist mit seinen Sängern vor Ort, um die Gäste mit Unterhaltung und kulinarischen Genüssen zu verwöhnen. Bei den Sängern gibt es traditionell Geflügelsalat und Hähnchen, der Musikverein serviert Fleischpfanne und Gyros, der Turn- und Sportverein Bratwurst und bei den Schützen am Schießstand gibt es Fitnessteller. Egal ob Narren, Handharmonika, Bachschalmeinen, Feuerwehr oder die anderen Vereine: Jeder bringt sich im Ortsgeschehen ein. 250 Helfer sind beim Bachfest im Einsatz.
Aus Döggingen genießt Mutter Christine Stark mit ihren Kindern Anna und Johann das Bachfest.
Aus Döggingen genießt Mutter Christine Stark mit ihren Kindern Anna und Johann das Bachfest.
  • Das Entenrennen: gehört seit Jahren zu den Höhepunkten des Bachfests. Am Samstag und Sonntag gab es jeweils zwei Rennen. Insgesamt wurden 700 Quietsche-Enten auf die Reise von der Festbühne auf den Rötenbach mit Ziel Rathaus geschickt. Ententreiber Christian Kreisler war der Mann im Bach, der die Enten, die zuvor anlandeten, wieder flott machte. Die Strecke für das Rennen ist rund 500 Meter lang. Die Enten wurden lautstark von den vielen Zuschauern „angefeuert“. Am Montag werden die besten 25 Enten im Finallauf den Sieger ermitteln.
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  • Kucky Team: Für die Kinder war das Kucky-Spielmobil vor Ort. Anna Kaltenbrunner und Anita Baader hatten für die kleinen Besucher alles, was das Herz begehrte, vom Pedalo bis zum Kinderschminken. „Auch die Kinder sollen hier Freude haben“.
Alle Hände voll zu tun gibt es in den Zelten, um den vielen Gästen Herr zu werden.
Alle Hände voll zu tun gibt es in den Zelten, um den vielen Gästen Herr zu werden.
  • Vergnügen für alle Sinne: Vor allem die Omas und Opas, aber auch so manche Familie genoss die Oldtimerfahrt mit Egon Albert einmal quer durch Rötenbach und zurück zum Bachfest-Geschehen. Musik gab es hier Schlag auf Schlag und für jeden Geschmack. Eröffnet durch den Musikverein, über die Bachschalmeien, der Öschmusik bis hin zur Bläserjugend: Die 15 Musiker im Alter zwischen 17 und 25 Jahren gaben unter der Stabführung von Jens Heringshausen eine tolle Leistung. Absolute Partystimmung in den vollen Zelten war bei der Jubiläums-Party mit „Gentlesession“ aus Freiburg angesagt. Auch die Zeltgaudi mit der Unadinger „Bloosmaschie“ war ein echter Knaller.
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  • Für Stimmung pur sorgte während des Bachfestes auch der TuS Rötenbach bei seiner Tanz- und Turneinlage auf der Festbühne. Mit dem großen Jubiläums-Feuerwerk wurde der Sonntagabend beschlossen.