Der Narrenverein Bachheim hat vor über 60 Jahren die örtliche Fastnacht wieder reaktiviert. Heute sind die Burgmüller und die Piraten am Bunten Abend, am Schmotzige Dunschtig oder an der Kinderfasnet ebenso wenig wegzudenken, wie an den Umzügen bei der Schwarzwälder Narrenvereinigung. Neben Fastnacht sind die Pfingstwandertage, ebenfalls vom Narrenverein vor 44. Jahren ins Leben gerufen, heute in der Wander- und Musikszene der Region ein wichtiges jährliches Ereignis. Gerade für die Pfingstwandertage mit der Festkultur, dem Herrichten der Engeschlucht und den Wanderungen ist der Verein auf die Mithilfe des gesamten Ortes angewiesen. Nun wurde jüngst ein Förderverein gegründet, um die Wandertage zukunftssicher zu gestalten.

Als Vorsitzender wurde Georg Pfeifer, als Stellvertreter Martin Wiehl, als Kassierer Andreas Kurfürst, als Schriftführerin Melanie Ganter und als Beisitzer Clemens Dienstberger gewählt. Der Mitgliedsbeitrag beträgt zehn Euro. „Wir hoffen, dass viele Bachheimer und auch Freunde und Gönner der Veranstaltung dem Förderverein beitreten“, erklärte Narrenvater Clemens Dienstberger bei der Hauptversammlung des Narrenvereins. Ortsvorsteherin Petra Kramer würdigte das große Engagement des Narrenvereins, der die Engeschlucht begehbar gemacht und somit den Wandertourismus bereichert habe.

Martin Wiehl gehört nicht nur seit 30 Jahren dem Narrenverein an, sondern er engagiert sich mit Herzblut seit 1991 im Vorstand. So war er sechs Jahre Narrenvater, gehörte viele Jahre dem Elferrat an, war stellvertretender Vorsitzender und managt seit vielen Jahren den Narrenschopf (Narrenhüsli).

Seit 20 Jahren gehören Burgmüllerin Birgit und Burgmüller Hubert Gänsler dazu. Auch Hubert Gänsler war im Vorstand aktiv, zwei Jahre als stellvertretender Vorsitzender und dann kommissarisch als Vorsitzender in einer sehr stürmischen Vereinszeit, als sogar die Auflösung des Narrenvereins drohte.

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