Für die Zweitklässler der Grundschule Löffingen stand in diesen Tagen ein besonderer Kunstunterricht auf dem Programm. Zusammen mit den beiden Klassenlehrerinnen Erika Maria Schanz und Carola Laule besuchten die Schüler die Kunstausstellung von Brigitte und Günter Leber.

Die beiden ehemaligen Pädagogen punkten bei den kleinen Besuchern, denn sie hatten für sie nicht nur spannende und altersentsprechende Kunsterklärungen für ihre Werke, nein hier konnten die Schüler die Kunst hautnah erleben. Die Erwachsenen staunten nicht schlecht, welche Interpretationen und völlig neue Blickwinkel die Schüler hier auftaten.

Ein begehrte Objekt bei der Kunstausstellung von Brigitte und Günter Leber war die Kamera von Günter Leber, welche die Kinder ausprobieren durften. Im Hintergrund Günter und Brigitte Leber und Klassenlehrerin Carola Laule.
Ein begehrte Objekt bei der Kunstausstellung von Brigitte und Günter Leber war die Kamera von Günter Leber, welche die Kinder ausprobieren durften. Im Hintergrund Günter und Brigitte Leber und Klassenlehrerin Carola Laule. | Bild: Silvia Bächle

Besonders bei den Mädchen erweckte die große bunte Ameise mit ihren Kindern großes Interesse. Brigitte Leber nutzte dies, den Schülern die Wichtigkeit dieser Waldbewohner zu erklären. „Das Blau habe ich genommen, weil es an den Bläuling-Schmetterling erinnert“, so die Künstlerin. Dieser werde als Raupe gerne von den Ameisen aufgenommen und gefüttert, da er den Duft der Ameisen annehme, um dann als blauer Schmetterling den Ameisenstock zu verlassen, bevor diese ihn als Mahl verspeisen. Die Kamera von Günter Leber war ein begehrtes Objekt, denn hier konnten die Schüler selbst die Zweifach-Belichtung ausprobieren. Und der eine oder andere Schnappschuss erwies sich als echter Knüller.