Aus allen Nähten platze das Eventcenter in Dittishausen bei der Jahreshauptversammlung der Geißenzunft, sodass Zunftmeister Ludwig Speth seinen Pultplatz verlassen musste, damit auch die Zuhörer außerhalb des Saals alles verstehen konnten.

Mit derzeit 67 Aktiven und 101 passiven Mitglieder zeigte sich Zunftmeister Ludwig Speth sehr zufrieden. Die zahlreichen Aktivitäten während der närrischen Tage mit den Höhepunkten Fuhrmannstag, Kindernachmittag, Bunten Abend, Öschabend und die zahlreichen Besuche an Umzügen wurden mit Veranstaltungen innerhalb der Dorfgemeinschaft gekoppelt. So ist die Geißenzunft am Leiterwagenfest oder bei der Absperrung des Ridermans mit dabei, lud die Mitglieder aber auch zu Grillfest- und Weinwanderung ein. Dieses große Engagement während und außerhalb der Fasnet würdigte Ortsvorsteherin Annette Hilpert.

Kassiererin Petra Vetter konnte einen positiven Kassenbericht vorlegen, der durch den Zunftabend, Öschabend, Fuhrmannstag und die Feste belegt wurde, trotz Anschaffungen und den nicht billigen Busfahrten. Ein Plus in der Kasse hatten auch die Taborhexen.

Die Kreativität war bei der Suche nach dem Dittishauser Fasnetmotto erstaunlich. Von den acht Themen, wie „Dittishausen on Fire“, „Räuber Nantele und seine Bande“ oder auch „Klimawandel betrifft ebenfalls Dittishausen„ konnte sich am Ende der Vorschlag von Nina Bächle durchsetzen, „Disney verzaubert auf dem Berg Tabor“. Diesem Thema wird sich der Umzug in Dittishausen am Fasnetsundig widmen.

Bei den Neuwahlen gab es einige Veränderungen. So wurde der 18-jährige Maler und Lackierer Andreas Gänsler zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls neu sind Jasmin Schmerbach und Michaela Ortmann, die nun als Team den Posten der Obergeiß übernehmen. Neu als Beisitzer wurden Nina Bächle und Laurien Wehrle und als Oberfuhrmann Janik Berkefeld gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Schriftführerin Sarah Serbetciyan und die Beisitzer Günter Merk, Bettina Willmann, David Speth, Kilian Winter und Frank Bächle.

Das Dorfgeschehen durch die närrische Brille betrachten ist die Basis für das Narrenblättle. Hier werden noch dringend Beiträge gesucht, aber auch Bürger, die mithelfen das Narrenblättle zu gestalten. Ansprechpartner ist Petra Vetter.

Als nächstes steht der Christbaumverkauf am 23. und 24. Dezember an. Am 16. Februar ist der Fuhrmannstag.