Gleich zwei Neuaufnahmen konnte Abteilungskommandant Magnus Winterhalder bei der Jahreshauptversammlung vorstellen. Mit Andrea Baader konnte in die Göschweiler Abteilungswehr die erste Feurwehrfrau aufgenommen werden. „Ich hoffe, dies ist ein gutes Beispiel“, animierte Winterhalder, der auch Andreas Ruchlak in den Reihen der Aktiven willkommen heißen konnte. Damit verfügt die Feuerwehr über 28 Aktive und neun Personen in der Altersmannschaft.

Insgesamt musste die Wehr bei sechs Einsätzen ausrücken, vor allem der Brand in Löffingen, bei dem zwölf Göschweiler Wehrmänner im Einsatz waren, forderte die Gesamtwehr, zeigte aber auch die gute und konstruktive Zusammenarbeit, die noch Schlimmeres verhinderte. Dazu kamen auch Brandschutzwachen beim Jubiläum, der Sonnwendfeier, der Einsatz bei St. Martin und auch beim Volkstrauertag. Eine Werbung war sicherlich der erste Blaulichttag in Löffingen. „Es war eine tolle Vorstellung aller Organisationen“, freute sich Bürgermeister Tobias Link bei der Versammlung.

Auch die Entschärfung der Bombe, die beim Bahnhof gefunden wurde, habe eine schnelle und übersichtliche Absperrung erfordert. Erst Anfang des Jahres war die Feuerwehr beim Sturm Sabine stark gefordert, hier konnte die Abteilungswehr ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeuge schon einsetzen. „Glücklicherweise haben wir schon eine ganze Weile darauf geprobt“, so Magnus Winterhalder. Am 1. Mai soll das Fahrzeug bei der Fahrzeugweihe am Schneekreuz geweiht und dann am 2. Mai offiziell übergeben werden, so Ortsvorsteher Manfred Furtwängler. Neben einer guten Ausrüstung sei auch die Fortbildung wichtig unterstrich Gesamtkommandant Bernd Schwörer. In Göschweiler hatten sich Heiko Albert und Nicolas Winterhalder als Maschinist diesen Fortbildungen gestellt. Schwörer appellierte an die Feuerwehrkameraden, sich den Fortbildungen zu stellen, da die Arbeit der Feuerwehr immer größer und vielfältiger werde. Der Appell ging hier vor allem an die Atemschutzträger der Gesamtfeuerwehr. Von den 80 Atemschutzträgern hätten sich im vergangenen Jahr nur 50 den Belastungsproben in Hochdorf gestellt.

Wichtig seien nicht nur die Proben im Ort, sondern auch die Proben der Gesamtfeuerwehr, unterstrich Bernd Schwörer. Eine solche werde es in diesem Jahr wieder geben. Auch bei der Leistungsschau werde man sich präsentieren, um die umfangreiche Arbeit der Feuerwehr vorzustellen.