Lange dauerte es, bis der Spatenstich im Juni 2018 den Bau der Bau der Tank- und Rastanlage auf Gemarkung Rötenbach an der Bundesstraße 31 einläutete. Nach nur einem Jahr Bauzeit soll die Anlage am 25. Juli eingeweiht werden.

  • Die Kosten: Das Projekt mit Gesamtkosten von rund 10,2 Millionen Euro wird vom Bund mit 9,4 Millionen und der Privatinvestorin Katrin Vollmer mit 800 000 Euro getragen. Gleichzeitig wird der dreispurige Ausbau der B 31 weiter vorangetrieben. Derzeit ist die Strecke zwischen Löffingen und Rötenbach an der Reihe. Der Straßenbau soll im Jahr 2021 abgeschlossen sein.
  • Verkehrssituation: Die B 31 ist eine wichtige Ost-West-Verbindung. Seit Jahren nimmt der Verkehr, vor allem der Lastagenverkehr, stetig zu, was massiv zu Verkehrsbehinderungen und Unfallgefahren führt. Ein weiteres Problem ist das Fehlen von Stellplätzen für die Laster. Die Brummifahrer weichen deshalb regelmäßig ins interkommunale Gewerbegebiet in Löffingen aus parken auf den umliegenden Feldwegen. Unrat, Schmutz, Fäkalien, umgefahrene Zäune, aber auch kaputte Bankette und Straßen sind deshalb an der Tagesordnung.
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  • Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur: Mit der Tank und Rastanlage wird das Stellplatzproblem verbessert. Insgesamt 40 Lkw-Plätze sind hier angelegt. Zusammen mit dem dreispurigen Ausbau der B 31 wird so die Verkehrsinfrastruktur im Hochschwarzwald wesentlich verbessert. Mit der Tankstelle und dem Gastronomiebetrieb, den Investorin Katrin Vollmer realisiert, wird hier eine zukunftsweisende Infrastruktur geschaffen.
  • Projekt liegt im Zeitplan: Lange dauerte es, bis alle Genehmigungen und Vorlagen durch waren und der Spatenstich erfolgen konnte, so Bürgermeister Josef Matt aus Rötenbach. Die Gemeinde hatte sich vehement für das Großprojekt eingesetzt, Unterstützung bekam sie auch von den Nachbargemeinden. Nach dem Spatenstich ging es zügig voran und der Zeitplan der Fertigstellung konnte von Ende des Jahres auf Ende Juli vorverlegt werden.
  • Das Projekt: Die Tank- und Rastanlage ist ein Gemeinschaftsprojekt der Straßenbauverwaltung, der Kommune Friedenweiler, des Tankstellenbetreibers Total und der privaten Investorin Karin Vollmer. Das Regierungspräsidium war für den Bau der 40 Lkw-Stellplätze und die Anbindung der gesamten Anlage an das Straßennetz verantwortlich. Laut Regierungspräsidium wurden große Teile der Verkehrsflächen sowie die gesamten Lasterstellplätze aus Beton erstellt, um den hohen Belastungen des Schwerverkehrs standzuhalten. Insgesamt wurden circa 10 000 Tonnen Fahrbahnbeton verbaut. Um eine Rissbildung in der Betonfahrbahn zu verhindern, wurde weißes Geotextil zuvor eingebaut.
  • Retentionsklärbecken: Das Retentionsklärbecken wird biologisch durch Schilfpflanzen betrieben und ist erforderlich, um das belastete Oberflächenwasser der Verkehrsfläche zu reinigen, wie Bürgermeister Josef Matt informiert. Die Gemeinde ist sowohl für dieses Klärbecken, als auch für die Versorgungsleitungen verantwortlich. Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom, Telefon und Internet sind verlegt.