Mit dem Mähen ist das so eine Sache. Heutzutage wird der heimische Rasen oft durch einen Roboter klein gehalten. Und wer eine Wiese mähen muss, der macht das mit dem Balkenmäher. Außer er beherrscht noch die Kunst des Mähens mit der Sense. Wie das geht, das konnte man beim Wettmähen in Irndof erfahren, denn dort wurden die Sensen um die Wette geschwungen.

Zuspruch war enorm groß

Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, erlebte die Veranstaltung einen enormen Zuspruch, denn die Beteiligung der Mäher war so groß wie schon lange nicht mehr. Angefangen bei den Kindern, den Jugendlichen bis zu den Erwachsenen. Sie alle haben rechtzeitig vorher geübt, gedengelt und gewetzt, um für den Wettbewerb gerüstet zu sein und ihr Können unter Beweis stellen zu können. Die Kinder und Jugendliche verschiedener Altersklassen haben voller Begeisterung und Freude mitgemäht und bewiesen, dass das Sensenmähen durchaus auch sportlich betrachtet werden kann.

Wettkampf in drei Altersklassen

Begonnen wurde mit dem Einzelmähen der Kinder und der Jugend in drei Altersklassen. Insgesamt gingen 24 junge Mäher an den Start. Folgende Sieger gingen aus diesem Wettkampf hervor: Leon Frey (Irndorf), Raphael Plett (Altenteig-Garrweiler), Josef Hipp (Irndorf) und Lisa Kaut (Unterschmeien). Für den Mannschaftswettbewerb hatten sich sieben Gruppen angemeldet. Sieger wurden die jungen Sensenmäher aus Gechingen, gefolgt von den „Irndorfer Jungs“ und der Mannschaft „MaLeMa“ aus Irndorf.

17 Gruppen bei den Erwachsenen

Bei den Erwachsenen stellten sich insgesamt 17 Mähgruppen dem Wettbewerb. Die Mannschaft Mauthe aus Magrethausen hatte hier die Nase vorn, gefolgt von der Mannschaft Feuerwehr I aus Irndorf. Die Gruppe Schweizer aus Pfullingen kam auf den dritten Platz. In diesem Jahr ging auch eine heimische Frauengruppe an den Start. Zum Schluss wurde der Irndorf-Cup für die Einheimischen ausgetragen. Die Mähfläche betrug sechs auf vier Meter. Kai Brunner holte sich den Sieg, gefolgt von David Rebholz und Manuel Alber. Die Zuschauer hatten nicht nur ihren Spaß, sondern konnten die alte Sensenmähtechnik hautnah erleben.