Das Polizeipräsidium Tuttlingen sieht sich gewappnet für das große Rock- und Pop-Festival Southside in Neuhausen ob Eck. Vom 23. bis 25. Juni werden dort wieder mehrere zehntausend Besucher erwartet. "Die polizeilichen Einsatzplanungen für das größte Musikfestival in Süddeutschland sind abgeschlossen", teilte das Präsidium am Dienstag mit. "Das über die Jahre weiterentwickelte Sicherheitskonzept, an dem Veranstalter, Rettungsdienste, Feuerwehr und Genehmigungsbehörde mitwirkten, wurde fortgeschrieben und an die aktuellen Gegebenheiten angepasst."

Für den Einsatzleiter, Polizeirat Jörg Rommelfanger, stehe die Sicherheit am oberster Stelle. "Groß- und Massenveranstaltungen bergen per se ein gewisses Risiko, zum Beispiel durch Unfallgefahren oder typische Delikte wie Diebstähle oder Körperverletzungen nach Alkoholgenuss", so Rommelfanger. Neben offenen polizeilichen Maßnahmen fänden deshalb verdeckte Maßnahmen statt, die den Besuchern verborgen blieben.

Die Polizei tue generell vor und während des Southside-Festivals ihr Möglichstes, "um Risiken und Gefahren zu minimieren", wird der Einsatzleiter zitiert. Dies gelte auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen vom vergangenen Jahr, als das Festival wegen eines schweren Unwetters abgebrochen werden musste. Auch die aktuelle Sicherheitslage spielt eine Rolle. Zudem hätten mehrere Überwachungskameras das Festivalgelände stets im Blick. Den größten Besucheransturm erwartet die Polizei im Laufe des Donnerstags. Der An- und Abreiseverkehr werde von den Beamten intensiv überwacht.