Ein 27 Jahre alter Mann aus dem Kreis Rottweil hat sich laut Polizeipräsidium Tuttlingen als mutmaßlicher Serientäter entpuppt. Er werde dringend verdächtigt, insgesamt 51 Straftaten, vorwiegend Auto-Aufbrüche, begangen zu haben. Aber auch ein versuchter Einbruch in ein Sportheim sowie zwei Diebstähle dürften auf sein Konto gehen, heißt es in einer Mitteilung. Gegenüber den Ermittlern der Kriminaldirektion Rottweil habeder Beschuldigte mittlerweile insgesamt 25 Delikte eingeräumt. Bei den durch den Beschuldigten in Frage kommenden Straftaten sei Sachschaden in Höhe von circa 14 000 Euro entstanden. Der reine Diebstahlsschaden belaufe sich auf zirka 7000 Euro.

Die Vorgehensweise des Mannes sei stets gleich gewesen: "An abgelegenen Örtlichkeiten geparkten Fahrzeugen schlug er die Seitenscheiben ein. Beinahe alle Taten beging er im Landkreis Rottweil." Dabei sei er meist mit einem Auto oder einem Mountainbike unterwegs gewesen.

"Seit Ende des vergangen Jahres ergab sich ein zunächst vager Verdacht gegen den Mann. Einmal in den Fokus der Ermittler geraten, konkretisierten sich die Verdachtsmomente im Laufe der Wochen", so die Polizei weiter.

Mitte März sei es den Fahndernschließlich gelungen, den Beschuldigten auf frischer Tat zu erwischen, als er in Deißlingen erneut ein Fahrzeug aufgebrochen habe. "Der 27-Jährige hatte es ausschließlich auf Bargeld abgesehen. Handtaschen oder Ausweispapiere warf er weg. Einige der Papiere konnten wieder aufgefunden werden."

Die Polizei rät mit Blick auf diesen Fall allen Fahrzeugbesitzern, keine Wertsachen im Auto aufzubewahren. Auch scheinbar sichere Verstecke würden von erfahrenen Autoknackern schnell aufgespürt.