Die zahlreichen Warnungen vor mutmaßlichen Trickbetrügern, die sich als so genannte Benzinbettler tarnen, haben offenbar gefruchtet. Erneut waren am Samstagabend mehrere dieser Benzinbettler in Schiltach -Hinterlehengericht und Dunningen auf den Bundesstraßen 462, 463, Landesstraße 422 und Kreisstraße 5563 unterwegs, berichtet die Polizei am Sonntag. Die Bettler hätten aber kein Glück mit ihrer Masche gehabt, denn die angehaltenen Verkehrsteilnehmer seien offensichtlich bestens informiert gewesen und hätten sich auf nichts eingelassen.

"Das Polizeirevier Schramberg und die Verkehrspolizei verzeichneten etliche Anrufe von Verkehrsteilnehmern, die Benzinbettler meldeten. Aufgrund der Anrufe konnte die Polizei einige der gemeldeten Bettler-Fahrzeuge und deren Insassen überprüfen. Alle kontrollierten Fahrzeuge hatten keine deutschen Zulassungen", so die Beamten in ihrem Bericht.

In jüngster Zeit hatte es landesweit immer wieder Fälle geben, dass Benzinbettler Autofahrer angehalten hatten mit der Begründung, der Tank ihres Fahrzeugs sei leer, sie seien in einer Notlage und bräuchten dringend Hilfe – und zockten dann die hilfsbereiten Autofahrer ab, stahlen ihnen Bargeld und Bankkarte. Generell solle man im Zweifel stets die Polizei informieren, die auch Hilfe leisten könne, raten die Ordnungshüter.