Der Alarm war um 17.12 Uhr ausgelöst worden, wenige Minuten später waren die Eschbronner Feuerwehrleute vor Ort. Die allein im Haus wohnende Frau haben die Feuerwehrkräfte dem Rettungsdienst übergeben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr drangen mit Atemschutz in den Wohnteil des ehemaligen Bauernhofes ein. Sie hatten große Schwierigkeiten in dem Haus vorzudringen und mussten zunächst Platz schaffen. Die Treppe ins Obergeschoss war ebenfalls blockiert. Deshalb sind die Feuerwehrleute über Leitern von außen und über die große Drehleiter aus Schramberg dorthin vorgedrungen.

Gegen 17.40 Uhr hatten die Feuerwehrleute den Brand weitgehend unter Kontrolle, so der Einsatzleiter Andreas Noth aus Eschbronn. Die Bewohnerin sei in Behandlung, das Haus wohl nicht bewohnbar.

Bürgermeister Franz Moser, der vor Ort war, berichtet, dass die Hausbewohnerin bei ihrer Verwandtschaft unterkomme. Doch gegen 17.45 Uhr zeigte sich, dass sich wohl auch im an das Wohngebäude angrenzenden Ökonomieteil ein Brand entwickeln könnte. Sofort starteten die Einsatzkräfte einen weiteren Löschangriff in der Scheune, wo sie einen Brandherd entdeckt hatten. Auf der Rückseite des Gebäudes und an der Seite öffneten sie die Tore, um einen möglichen Brand bekämpfen zu können.

Patrick Wöhrle von der Schramberger Feuerwehr öffnete von der Drehleiter aus mit einer Axt eine kleine Tür unter dem Dachgiebel. Die Feuerwehren blieben vor Ort und räumen die Wohnung und den Ökonomieteil, in dem bis unters Dach noch Heu gelagert ist. „Das kann noch ein paar Stunden gehen“, fürchtete der Pressesprecher der Kreisfeuerwehren Manuel Suhr.