„Es mussten einige Kleinigkeiten gestrichen werden, aber das ist verschmerzbar“, bringt der Buchenberger Ortsvorsteher Roland Meder die Situation gegenüber dem SÜDKURIER auf den Punkt. So wie ihm geht es auch den anderen Ortsvorstehern. In allen fünf Ortsteilen zeigt sich mit Blick auf die Investitionen für das kommende Jahr das gleiche Bild: Die Liste ist kurz, nur das Nötigste steht darauf. Ein Überblick über die geplanten Ausgaben:

  • In Weiler machen die Zuschüsse für den Kindergarten (210.200 Euro) und für die Gemeindehalle (34.150 Euro) den größten Anteil der Kosten aus. Bei beiden Investitionen handelt es sich um Gelder, die jedes Jahr fließen und die die laufenden Kosten der Einrichtungen decken. Die einzig größere Anschaffung wird ein gebrauchter Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehr sein – der erste für Weiler. Die Kosten: 37.000 Euro. Mittelfristig, so der Ortsvorsteher Heinz Kammerer, sei der Glasfaserausbau für den Ortsteil wichtig. Außerdem ein großer Wunsch: Erdgas. Nach Baugebieten Ausschau zu halten sei ein weiterer Punkt, den Weiler die nächsten Jahre beschäftigen werde, weiß Kammerer.
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  • In Burgberg gehen 22.900 Euro an die Grundschule, ebenfalls ein jährlicher Betrag. 43000 Euro wurden für die Planungsrate der Hörnlebach-Brücke veranschlagt. Diese sei, so Ortsvorsteher Tomas Lemcke, baufällig und müsse saniert werden. 16.600 Euro kommen der Digitalisierung der Grundschule Burgberg zugute. Von dem Geld würden Laptops angeschafft, informiert Lemcke. Weitere 10000 Euro werden in die Planung für ein neues Feuerwehrgerätehauses investiert. Dieses soll, so Lemcke, gemeinsam mit der Abteilung Erdmannsweiler genutzt werden.
  • Für Neuhausen sind neben dem jährlichen Zuschuss für den Kindergarten mit 510.050 Euro Gelder für die Digitalisierung der Grundschule eingeplant (26.700 Euro). 40.000 Euro fließen in eine technische Erneuerung am Wasserhochbehälter in Neuhausen. Worüber sich Ortsvorsteherin Sabine Schuh besonders freut, ist ein Zebrastreifen. Und zwar an der Forststraße/Obereschacher Straße, wo Kindergarten- und Schulkinder unterwegs sind. „Es war ein jahrelanger Kampf und ist ein echter Erfolg“, sagt Schuh. Mit 25.800 Euro schlägt der Fußgängerüberweg zu Buche.
  • In Buchenberg steht der Ausbau des Glasfasernetzes im „Glasbachtal Ost“ bevor. Dafür werden 300.000 Euro veranschlagt. Ebenfalls auf dem Plan steht der Anbau an das Feuerwehrgerätehaus mit 179.000 Euro und weitere 35.000 Euro werden in eine Planungsrate für einen möglichen Ausbau der Kinderkrippe investiert.
  • In Erdmannsweiler belaufen sich die Kosten hauptsächlich auf die jährlichen Bewirtschaftungskosten für den Kindergarten (170.200 Euro) und das Dorfgemeinschaftshaus (10.550 Euro). Ein langfristiges Ziel, so Ortsvorsteher Armin Wursthorn, sei ein Gehweg in Richtung Burgberg. Dieser müsse aber gemeinsam mit dem Ortsteil Burgberg beantragt werden.
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