„Eine Rückkehr aller Kinder, etwa in einem rollierenden System, ist uns aufgrund der Vorgaben der Landesregierung leider nicht möglich“, schreibt Bürgermeister Fritz Link in einer Pressemitteilung. Da die Erzieherinnen einer Gruppe zugewiesen sein müssten und nicht zwischen den Gruppen wechseln dürften, würden bei einem rollierenden System mehr Erzieherinnen benötigt, als im Moment zur Verfügung stünden.

Nur die Hälfte der Kinder darf kommen

Höchstens 50 Prozent der Plätze pro Gruppe dürfen belegt werden, so Link. Kinder, deren Eltern einen systemrelevanten Beruf ausüben, haben Vorrang. Priorität haben außerdem diejenigen Kinder, so schreibt Link, „bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt oder bei denen der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist.“

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Vorschulkinder haben Priorität

Die restlichen Plätze, so Link, sollen an Vorschulkinder vergeben werden, „also an Kinder, die im Herbst vom Kindergarten in die Schule wechseln.“ Sollte es dann noch freie Plätze geben, werden diese an Geschwisterkinder vergeben.

So sind die Verteilungen im Moment

So sieht die Belegung der Kindergärten laut Fritz Link im Moment aus: In den drei Kindergärten und Kitas der Gemeinde können derzeit 59 Kinder aufgenommen werden. Momentan werden 29 Kinder mit Anspruch auf Notbetreuung betreut. Hinzu kommen sieben Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Von den Restplätzen gehen 18 Plätze an Vorschulkinder und zwei Plätze an Geschwisterkinder. Die verbleibenden drei Plätze sind Reserveplätze für Kinder von Eltern, die erst in den kommenden Wochen einen Anspruch auf Notbetreuung nachweisen können. In den zwei Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft stehen 48 Plätze zur Verfügung. Hiervon sind 20 Plätze durch Kinder in Notbetreuung und acht Plätze mit Kindern mit Förderbedarf belegt. 15 Plätze gehen an Vorschulkinder, sodass eine Reserve von fünf Plätzen verbleibt. Im Naturkindergarten Zauberwald werden insgesamt sechs Kinder betreut. Weiterer Bedarf sei vonseiten der Eltern nicht gemeldet worden, schreibt Link.

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Eltern mit Anspruch werden benachrichtigt

Die Plätze für die Vorschulkinder und die Geschwisterkinder stehen den Kindern ab dem heutigen Mittwoch, 27. Mai, zur Verfügung. Eltern, die Anspruch auf einen Platz haben, werden von der Einrichtung benachrichtigt. Um die Hygienevorschriften einhalten zu können, gibt es gestaffelte Betreuungszeiten. Die anspruchsberechtigten Eltern erhalten von den Einrichtungen die Nachricht, welche Vormittagsstunden konkret für das jeweilige Kind angeboten werden. Die Abrechnung erfolgt für die kommunalen Kindergärten bei den Notbetreuungs-Kindern tageweise. Für die anderen Kinder wird ein Pauschalbetrag erhoben, der der angebotenen Betreuungszeit von sechs Stunden entspricht. Den kirchlichen und freien Trägern der übrigen Kindergärten wurde empfohlen, ebenso zu verfahren.

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