Noch vor einigen Wochen haben die Rotwalddeifel hoffnungsvoll den Narrenfahrplan erstellt. „Aktuell wären wir schon in den Vorbereitungen für die Fasnet-Saison 2022 mit Rathausturm, Schülerbefreiungen, Besuche im Altenheim und vielem mehr“, teilt Vizezunftmeisterin Sandra Gruber mit.

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Doch inzwischen sei klar, dass auch an dieser Fasnacht keine Narren durch die Königsfelder Straßen ziehen werden. „Mit der Planung unseres eigenen Fasnetumzuges in Königsfeld haben wir aufgrund der aktuellen Lage nie begonnen.“

2021 fast wie 2020

Generell habe sich das vergangene Jahr kaum von 2020 unterschieden. „Ein normales Vereinsleben konnte leider nicht stattfinden“, beschreibt Gruber die Situation. Immerhin sei es im Sommer möglich gewesen, unter den geltenden Coronamaßnahmen einen Grillabend für die Mitglieder zu organisieren.

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Im dritten Anlauf konnte auch die Hauptversammlung abgehalten und der Vorstand entlastet und neu gewählt werden. An Weihnachten wurden die Mitglieder mit „einer kleinen Weihnachtstüte überrascht, die mit Bestandteilen für eine kleine Weihnachtsfeier gefüllt war.“

Optimismus für 2023

So unvorhersehbar die vergangenen Monate waren und auch die nächste Zeit wohl unberechenbar bleiben wird, ihre Motivation, bald wieder in ihr Deifelshäs schlüpfen zu können und sich bei Umzügen präsentieren zu dürfen, verlieren die Rotwalddeifel trotzdem nicht.

„Wir verlieren nicht die Hoffnung und sind fest davon überzeugt, dass nach zwei Jahren Fasnet-Pause das Fasnet-Jahr 2023 umso schöner wird“, ist sich Sandra Gruber sicher.