Es ist eine Frage, die die Gemüter erhitzt: Sollen Aldi und Rossmann nach Königsfeld kommen oder nicht? Diese Frage beschäftigt die Königsfelder in diesem Jahr ganz besonders. Immer wieder erreichen uns Leserbriefe zum Thema, immer wieder sorgen einzelne Äußerungen für Gegenreaktionen. Dabei wird deutlich: Es ist ein Thema, das die Königsfelder bewegt. Ein Thema, bei dem offensichtlich Gesprächsbedarf besteht.

Deshalb möchte der SÜDKURIER nun in den Dialog mit den Königsfeldern treten. Und zwar vor Ort. Am Freitag, 18. September, genau ein Monat vor dem anstehenden Bürgerentscheid. Von 10 Uhr bis 12 Uhr haben die Bürger die Möglichkeit, die SÜDKURIER-Sommerredaktion auf dem Wochenmarkt vor dem Rathaus zu besuchen und ihre Meinungen und Anliegen zum Thema Aldi und Rossmann loszuwerden – eine Premiere sowohl für den SÜDKURIER als auch für die Gemeinde Königsfeld. Denn zum ersten Mal findet eine Sommerredaktion in dem Kurort statt.

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Was beschäftigt Sie persönlich im Hinblick auf die Debatte? Was sind Ihre Bedenken? Ihre Wünsche? Oder finden Sie, dass um die Märkte viel zu viel Wirbel gemacht wird? Finden Sie, dass es in Königsfeld genügend Einkaufsmöglichkeiten gibt oder dass es dringend welche braucht? Haben Sie Alternativvorschläge?

Ob es Emotionen, sachliche Argumente oder auch einfach nur Anmerkungen sind, die Sie einbringen möchten – die Redakteure Hanna Mayer und Jens Fröhlich nehmen sich für Ihre Anliegen Zeit, hören Ihnen zu und kommen mit Ihnen ins Gespräch.

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Hintergrund des Themas

Die Aldi- und Rossmann-Debatte wird seit Anfang 2019 in Königsfeld geführt und begann mit einer Standort-Diskussion. Geplant war zunächst der Standort neben der Grundschule Königsfeld, gleich am Ortseingang. Der Gemeinderat stimmte gegen den Standort. Ein zweiter Standort, zwischen Kreisverkehr und Natursportpark, wurde auch abgelehnt. Der dritte Standort, zwischen der L 177 und der Jahnstraße, angrenzend an ein Wohngebiet, ist derjenige, um den es jetzt geht. Eigentlich hatte der Gemeinderat im Februar diesen Jahres mehrheitlich für den Standort gestimmt. Doch kurze Zeit später folgte der Widerstand der Bürger. Braucht es die Märkte wirklich? Und passen sie überhaupt zum Ort? Fragen, die vonseiten der Gegner gestellt werden. Es kam zu einem Bürgerbegehren, der Bürgerentscheid steht noch aus. Dieser ist auf den 18. Oktober angesetzt. Dann liegt die Entscheidung in den Händen der Bürger.