Der Entwurf sieht unter anderem vor, Grünflächen weniger oft zu mähen. Zudem sollen naturnahe Gewässerverläufe hergestellt und ein Tannen-Mischwald erreicht werden.

Das Projekt beruhe auf Freiwilligkeit, versicherte Kring. Die Zustimmung des Landwirtschaftlichen Hauptverbandes und der Landwirte sei Voraussetzung. Die in Königsfeld nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten bieten das Potenzial, „um die Bereiche zu schützen.“ So ist das Gebiet beispielsweise Heimat für den Baumpieper, eine gefährdete Vogelart und die Floh-Segge, eine Pflanzenart, die sogar stark gefährdet ist. Betroffenen Landwirten stellte er einen finanziellen Ausgleich in Form von Förderungen oder Pflegeverträgen in Aussicht. Bürgermeister Fritz Link versprach, mit den betroffenen Landwirten direkte Gespräche zu führen. CDU-Gemeinderat Frank Müller, selbst Landwirt, steht den Maßnahmen offen gegenüber, solange sie auf freiwilliger Basis geschehen.