Wenn sich 16 Schornsteinfeger in Arbeitskleidung im Ratssaal einfinden, muss das ein besonderer Anlass sein: Am Freitag wurde Bezirks-Schornsteinfegermeister Alfred Link in den Ruhestand verabschiedet. Damit gehe eine 23-jährige Ära zu Ende, so Bürgermeister Fritz Link.

Bürgermeister Fritz Link (links) dankt Bezirks-Schonsteinfegermeister Alfred Link für sein Engagement.
Bürgermeister Fritz Link (links) dankt Bezirks-Schonsteinfegermeister Alfred Link für sein Engagement. | Bild: Lothar Herzog

Die Gesamtgemeinde war der Kernbereich von Alfred Link. Bei der Aufgabe eines Schornsteinfegers handle es sich, so Fritz Link, um eine Gefahrenabwehr zur Vermeidung von Kaminbränden. In den vergangenen zwei Jahrzehnten habe sich ein gewaltiger Wandel und Druck auf die Zivilindustrie entwickelt. Weiterbildung sei gefragt gewesen, der Alfred Link nachgekommen sei.

Bürgermeister Fritz Link (von rechts) und Ehren-Oberschornsteinfegermeister Werner Rottler verabschieden Bezirks-Schornsteinfegermeister Alfred Link in den Ruhestand. Links im Bild ist sein Nachfolger Markus Fehrenbach.
Bürgermeister Fritz Link (von rechts) und Ehren-Oberschornsteinfegermeister Werner Rottler verabschieden Bezirks-Schornsteinfegermeister Alfred Link in den Ruhestand. Links im Bild ist sein Nachfolger Markus Fehrenbach. | Bild: Lothar Herzog

Ihn habe Fachkompetenz, Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen ausgezeichnet. Auch habe er sich für die Sorgen und Anliegen der Hausbesitzer Zeit genommen und Lösungen gefunden. „So ein vorbildliches Engagement schreibt man nicht einfach so in den Kamin“, sagte Fritz Link und überreichte Alfred Link ein Geschenk. Ehren-Oberschornsteinfegermeister Werner Rottler erinnerte an den Werdegang Alfred Links. Link und er hätten sich beim Studium kennen und schätzen gelernt.

Ehren-Oberschornsteinfegermeister Werner Rottler (links) und Bürgermeister Fritz Link (Mitte) verabschieden Bezirks-Schornsteinfegermeister Alfred Link in den Ruhestand.
Ehren-Oberschornsteinfegermeister Werner Rottler (links) und Bürgermeister Fritz Link (Mitte) verabschieden Bezirks-Schornsteinfegermeister Alfred Link in den Ruhestand. | Bild: Lothar Herzog

Link habe 1979 in Ulm die Meisterprüfung abgelegt und sei 1985 von der Stadt Stuttgart in den Dienst bestellt worden. Drei Jahre später sei er in den Schwarzwald-Baar-Kreis und 1996 nach Königsfeld zurückgekehrt. „Das war für ihn und die Gemeinde ein Glückstag. Er war Dienstleister, Brandschutzspezialist und hat junge Menschen in diesem Handwerk ausgebildet“, so Rottler.