Starkregenereignisse nehmen zu, die Sommer werden heißer und trockener. Die Folgen des Klimawandels bedeuten auch neue Herausforderungen für die Feuerwehren. So hat sich Buchenbergs Abteilungsleiter Jörg Hettich bei der Ausarbeitung der Jahreshauptprobe, die am Samstag zusammen mit den Teilortswehren aus Erdmannsweiler und Weiler stattfand, mit dem Thema Waldbrand befasst.

Waldbrandgefahr im Sommer durch Trockenheit lautet das Thema der Feuerwehren Buchenberg, Weiler und Erdmannsweiler bei der Jahreshauptprobe.
Waldbrandgefahr im Sommer durch Trockenheit lautet das Thema der Feuerwehren Buchenberg, Weiler und Erdmannsweiler bei der Jahreshauptprobe. | Bild: Lothar Herzog

Angenommen wurde, dass trotz längerer Hitzeperiode die Aufräumarbeiten in einem Waldstück zwischen Lindenlochweg und Friedhof Buchenberg fortgesetzt wurden. Beim Befüllen mit Kraftstoff kippte eine Motorsäge um, fing Feuer und entzündete den ausgetrockneten Waldboden. Rasch breitete sich das Feuer durch das Unterholz aus und trat an mehreren Stellen an die Oberfläche, so die Annahme.

Mehrere Pumpen nötig

Ziel der Übung war es, zu sehen, wie im Notfall die Wasserversorgung funktioniert und ob sie ausreicht. Die zuerst am Übungsobjekt eintreffende Abteilung Buchenberg stellte eine erste circa 550 Meter lange Wasserversorgung aus dem Weiher oberhalb des Friedhofs mittels Schlauchanhänger sicher. Eine zweite Löschwasserversorgung bauten die Abteilungen Burgberg und Erdmannsweiler vom Glasbach aus auf. Durch den großen Höhenunterschied waren mehrere Pumpen erforderlich.

Die Feuerwehren packen bei der Hauptprobe gemeinsam an.
Die Feuerwehren packen bei der Hauptprobe gemeinsam an. | Bild: Lothar Herzog

Mit dem Verlauf zeigte sich Hettich hinterher äußerst zufrieden. „Es war wichtig, dass bei einem so großen Gebiet eine gute gegenseitige Kommunikation über Funk stattgefunden hat. Die Zuschauer haben eine interessante Probe mit viel Rauch und Wasser erlebt“, resümierte Hettich.