Im Einzelnen waren das auch laut Jahresbericht von Schriftführer Daniel Hieske ein Fahrzeugbrand an Ruine Waldau, ein Heckenbrand, bei dem Schlimmeres durch den Einsatz eines Feuerlöschers verhindert werden konnte, Hilfeleistung mit Personenschaden und die Beseitigung eines Baumes auf der Fahrbahn.

Bei der Ausrichtung der "Jäger-90-Party" mit einem kaum zu bewältigenden Besucheransturm sei die Hilfe durch die Glasbachhexen willkommen gewesen. Als weitere Höhepunkte im Vereinsjahr wurden die Proben zum Leistungsabzeichen in Bronze wie die zehn Proben mit den Schwerpunkten Wasserversorgung, Menschenrettung und Löschen genannt, bei denen es sich wieder einmal gezeigt habe, mit welchen Schwierigkeiten die Abteilung bei der Wasserversorgung in den Buchenberger Außenbereichen zu kämpfen habe.

Die Abteilung Buchenberg umfasst 26 aktive Feuerwehrleute, sieben einsatztaugliche Atemschutzgeräteträger, sieben Gruppenführer und sechs Maschinisten. Über die Aktivitäten der Altersfeuerwehr informierte umfassend der Obmann der Alterswehr, Friedrich Jäckle. In seinem Kassenbericht konnte Kassier Sven Fichter auf ein finanziell überaus erfolgreiches Vereinsjahr verweisen. Nicht zuletzt die Einnahmen aus der "Jäger-90-Party" seien es gewesen, die zu einem vierstelligen Plus im Jahresabschluss geführt hätten, was seine Feuerwehrkameraden mit einem Extrabeifall honorierten. Ortsvorsteher Peter Hase lobte die Abteilung als schlagkräftige Feuerwehr. Das sei zu sehen am sehr guten Erfolg bei den Leistungsabzeichen, einer hervorragenden Jugendarbeit und einer rührigen Altersmannschaft.

Bei den Neuwahlen wurde für den Teilortsausschuss Reinhold Breithaupt einstimmig wiedergewählt. Gesamtkommandant Erich Dieterle zeichnete anschließend Dieter Kieninger für seinen 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold einschließlich Urkunde und Orden aus.

Was die gewünschte Neubeschaffung eines neuen Löschfahrzeuges für Buchenberg betrifft, hatte der Gesamtkommandant allerdings weniger gute Nachrichten mitgebracht. Nach vielen Vorgesprächen und einer Vorort-Termin mit dem Kreisbrandmeister, bei dem der Wunsch der Abteilung nach einem mit Allrad und Wassertank ausgestatteten LF-10 Fahrzeug vorgetragen wurde, müsse dieser Wunsch begraben werden. Nun sei herausgekommen, ein MLF möglichst mit Allradantrieb zu beschaffen. Ferner sei festgeschrieben, dass ein allradbetriebener Mannschafts- und Transportwagen (MTW), auch als Zugfahrzeug für die Leiter, beschafft werden soll, was jetzt auch ein Umdenken in der Einsatzstrategie und der Alarmordnung nach sich ziehe.