Zehn Mädchen und fünf Jungs haben am Montag zum ersten Mal die Schulbank gedrückt. Eltern, Großeltern und Verwandte begleiteten die Erstklässler beim Einschulungs-Gottesdienst in der Kirche St. Martin, in der Gemeindereferentin Sabine Preuß den Kindern den Segen Gottes erteilte.

Bevor die Erstklässler zum Einschulungsgottesdienst in die Kirche gehen, gibt Schulrektorin Alexandra Roth (vorne Mitte) noch Anweisungen an die Flöten-AG.
Bevor die Erstklässler zum Einschulungsgottesdienst in die Kirche gehen, gibt Schulrektorin Alexandra Roth (vorne Mitte) noch Anweisungen an die Flöten-AG. | Bild: Lothar Herzog

Am Eingang der Axel-Strecker-Grundschule hing ein rotbuntes Herz und in gleicher Farbe die Buchstaben für ein „Herzlich Willkommen“, das natürlich in erster Linie den Erstklässlern galt. Die zweite Klasse stimmte mit fröhlichem Gesang auf die Feier im Gotteshaus ein, ehe der kurze Marsch dorthin erfolgte. Preuß lobte den zahlreichen Besuch, den die Kinder zu diesem besonderen Tag bei herrlichem Spätsommerwetter mitgebracht hatten. Denn man wird ja nur einmal im Leben eingeschult, wie mehrere Kinder wussten. Wie die Gemeindereferentin feststellte, waren alle ein bisschen aufgeregt, auch sie. Auch Gott sei dabei, wenn die Kinder vom Kindergarten in die Schule wechselten, versicherte Preuß.

Die Flöten-AG gestaltet den Einschulungsgottesdienst in der Kirche St. Martin mit.
Die Flöten-AG gestaltet den Einschulungsgottesdienst in der Kirche St. Martin mit. | Bild: Lothar Herzog

Nach dem Eingangsgebet gestalteten die Schüler der Klassen zwei, drei und vier sowie die Flöten-AG den Gottesdienst mit Gesang und Gedichten mit. Mit Handauflegen spendete die Gottesdienerin den Erstklässlern den Segen und versicherte ihnen, Gott werde sie ab jetzt auf dem Schulweg begleiten. Bevor jedoch die Schulpaten der Klasse zwei die Erstklässler in ihr Klassenzimmer führten, erzählten Rektorin Alexandra Roth und Lehrerin Anja Hamiter eine spannende Geschichte vom jungen Löwen Leo, die sehr gut zur Situation der Schulanfänger passte. „So, nun seid ihr waschechte Erstklässler. Aber dazu fehlt doch noch etwas? Nein, die Schultüte auspacken ist es nicht“, winkte Roth lächelnd ab. „Ihr habt jetzt gleich zusammen eure erste Schulstunde im Unterricht“, rückte die Rektorin mit der Antwort raus und erntete kollektives Stöhnen. Weil sich die Erstklässler die Eichhörnchen-Klasse nennen, hatte Roth eine Finger-Handpuppe des kleinen Nagers mitgebracht. Sie erzählte den Kindern viel Wissenswertes über ihn und anschließend wurde mit Erdnüssen gerechnet.