Was schimmert denn da so bunt zwischen den Pflastersteinen hervor? Der erste größere Fleck ist unserem Mitarbeiter am Mittwochmorgen neben Villinger Münster aufgefallen, auf der Seite der Volkshochschule. Bei genauerem Hinsehen bemerkten Passanten, dass sich die Spur von hier bis zur oberen Straße fortsetzte, dann weiter in Richtung Latschariplatz bis zum Ende der Niederen Straße.

Bild: Fröhlich, Jens

Durch Schnee und Wasser verteilte sich das ausgelaufene Benzin zwischen den Pflastersteinen. Das Benzin-Wassergemisch suchte sich dann seinen Weg zu den Abflussschächten und in die abgedeckten Stadtbächle.

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An einigen Stellen bildete die Flüssigkeit einen rutschig, schmierigen Film auf den Pflastersteinen. Auf Hinweis des SÜDKURIER wurden Mitarbeiter der Technischen Dienste alarmiert, die gleich am Morgen eine Strecke von der Kronengasse bis zum Münsterplatz mit Bindemittel abstreuten.

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Am frühen Nachmittag auch zahlreiche Flächen in der Niederen Straße.

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Anwohnern der Waldstraße zufolge, soll auch dort eine Benzinspur sichtbar gewesen sein. Ob die beiden Spuren zusammenhängen, ist unbekannt. Jedoch deutet der Fahrweg von der Waldstraße in Richtung Innenstadt auf ein und den selben Verursacher hin. Falke kündigte an, dass TDVS-Mitarbeiter auch diesen Bereich noch in Augenschein nehmen werden.

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„Verursacher könnte ein Lieferantenfahrzeug gewesen sein“, spekulierte Falke im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Das restliche Benzin werde nach und nach durch den Niederschlag in die Kanalisation geschwemmt und dabei verdünnt. Das sei bei kleineren Mengen letztlich unproblematisch für die Kläranlage, so Falke weiter.

Nach einer ersten Einschätzung durch TDVS-Mitarbeiter soll es sich auch nur um eine geringe, unbedenkliche Menge an ausgelaufenem Benzin handeln. Weitere Maßnahmen seien daher nicht notwendig. Eine Gefahr für die Umwelt würde nicht bestehen, so Falke.

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Warum, gerade in der Niederen Straße, viele Benzinflecken auf dem Gehweg zu finden sind, ist nicht ganz ersichtlich, zumal an einigen Stellen kein Transporter oder Auto Platz gefunden hätte.

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Bleibt zu hoffen, dass der unbekannte Verursacher den Schaden an seinem Fahrzeug schnell bemerkt, reparieren lässt und somit weitere Umweltverschmutzungen verhindert.

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