Ein riesiger Erfolg war das 100. Volksliedersingen in der „Waldau-Schänke“ in Buchenberg zusammen mit Bertram Kienzler und Joachim Hirt. Die vielen Stammgäste aus nah und fern, die zu fast jedem Singen erscheinen, trugen zu der unglaublich familiären Atmosphäre bei.

Mit dabei ist die Kapelle "Luft & Blech".
Mit dabei ist die Kapelle "Luft & Blech".

„Bub, Du musst was machen, was andere nicht machen“, hatte vor rund zehn Jahren der Vater zu Fritz Beck gesagt, der zusammen mit seiner Frau Elke die Schänke betreibt. So entstand die Idee zum gemeinsamen Volksliedersingen, das sich aus kleinen und bescheidenen Anfängen längst zu einem Event entwickelt hat und für viele treue Gäste, die vom Bodenseeraum bis hin zum Stuttgarter Raum nach Buchenberg kommen, fester Bestandteil im Terminkalender ist. Wie das Fest einer riesigen, großen Familie mutete denn auch das 100. Liedersingen an. Die über 100 Gäste im brechend vollen Obergeschoss des urigen Lokals genossen dabei die besondere Atmosphäre.

Honig für die Stimmbänder

Beim 100. Volksliedersingen wurde einmal mehr deutlich, was die Besucher an dieser Veranstaltung schätzen. Es sind Dinge wie gute Gespräche, Kameradschaft und Geselligkeit, die freundliche Bewirtung, bei der es zu später Stunden sogar noch frisch gestrichene Honigbrote gab, um die Stimmbänder zu „streicheln“ und vieles mehr.

Bertram Kienzler und Joachim Hirt musizieren.
Bertram Kienzler und Joachim Hirt musizieren.

Es war unübersehbar: Alle gehören dazu, wem danach ist, der kann sich selbst mit einbringen oder einfach einmal seinen Lieblingswitz vortragen, was dazu beiträgt, dass es neben dem Gesang auch immer viel zu lachen gibt. Man spürt förmlich, wie die Besucher es genießen, einfach einmal losgelöst vom Alltagsstress einige unbeschwerte Stunden zu verbringen und das Leben mit Gesang und Lebensfreude zu genießen.