Nie war er so wertvoll wie heute: Der frühere Werbeslogan gilt stellvertretend für den Förderverein des FC Königsfeld. Monatlich überweist er 1000 Euro an den Hauptverein für die Tilgung des Darlehens, das für den Bau des neuen Sportheims aufgenommen worden war. Mit dem Bericht von Kassiererin Angelika Kromm waren die Mitglieder bei der Hauptversammlung im FC-Heim bestens zufrieden, obwohl ein anderes Ziel des Fördervereins, die Anzahl der Mitglieder auf 100 zu steigern, mit aktuell 90 Mitgliedern nicht ganz erreicht wurde. Dieses Bestreben soll nun für 2019 gelten.

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Trotz der geleisteten Tilgung, wodurch der Kredit auf 184 000 Euro gesenkt werden konnte, schloss der Förderverein das Geschäftsjahr 2018 mit einem Plus von rund 2000 Euro ab. Vorsitzender Roland Wachner sprach von erneut erfolgreichen Veranstaltungen wie das Sägeweiherfest und die Organisation des Königsfelder Weihnachtsmarkts. Bei Letzterem habe es erstmals Probleme gegeben, weil alle auswärtigen Marktbeschicker einen Gewerbeschein nachweisen mussten, wenn sie nicht privat verkauften. Bei gut 80 Anbietern habe dies einen immensen Aufwand bedeutet. Anstelle einer Sitzung habe der Förderverein ein Callcenter eröffnet und alle Marktverkäufer angerufen, den Letzten gegen 22.30 Uhr. Allerdings habe diese Aktion dem Verein erhebliche Mehrkosten verursacht, die beim nächsten Weihnachtsmarkt am 14. Dezember 2019 auf die Anbieter umgelegt werden müssten, kündigte der Vorsitzende an.

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Berthold Müller, Präsident des Hauptvereins, unterstrich die Wichtigkeit des Fördervereins. Ohne die Einnahmen der Bandenwerbung hätte das FC-Sportheim nicht gebaut werden können. Die Konzeption des Weihnachtsmarkts gehe auf, der Markt sei mit Anbietern und Besuchern stets gut gefüllt und habe einen guten Ruf über Königsfeld hinaus. Dies gelte stellvertretend auch für das Sägeweiherfest. Diese beiden Veranstaltungen seien die Hauptanker des Fördervereins, hob Müller hervor. Um künftig nicht vor einem personellen Problem zu stehen, wenn mehrere Vorstandsmitglieder gleichzeitig ihr Amt zur Verfügung stellen, wurde der Paragraf 9 der Satzung – Amtsdauer von Vorstandsmitgliedern – geändert und beschlossen.

Während Vorsitzender Roland Wachner, Kassiererin Angelika Kromm sowie die Beisitzer Hilmar Melinat, Gerlinde Müller, Jens Hagen, Marc Pfeffinger und neu Mike Sommer für den ausscheidenden Rainer Erchinger wie bisher für zwei Jahre gewählt wurden, dauert die Amtszeit der wieder gewählten Schriftführerin Ariane Moosmann und des stellvertretenden Vorsitzenden Bernd Pfeffinger einmalig nur ein Jahr. Ab 2020 werden letztere beide Positionen wieder auf zwei Jahre gewählt.

Bürgermeister-Stellvertreter Bernd Möller sprach von einem sichtbaren Erfolg des FC-Sportheims. Wer am Wochenende vorbeifahre, könne regen Betrieb feststellen. Für diese Leistung zolle er den Fußballern Anerkennung. Das Planen und Bauen sei wesentlich einfacher als der Betrieb und der Unterhalt danach. Wichtig sei vor allem gewesen, dass die Gemeinde von Anfang an hinter diesem Projekt gestanden habe.