Königsfeld – In Sachen Umweltschutz gibt es reichlich zu tun, aber zum Glück wird vieles, das sich in den vergangenen Jahrzehnten an scheinbar bequemen Angewohnheiten eingeschlichen hat, inzwischen überall hinterfragt – auch an den Zinzendorfschulen.

Das sind die umweltfreundlichen Becher aus Bambus. Bild: Zinzendorfschulen
Das sind die umweltfreundlichen Becher aus Bambus. Bild: Zinzendorfschulen | Bild: Stephanie Wetzig

Der vernünftige Umgang mit Ressourcen spielt hier schon seit Jahren eine große Rolle. Zum Jahreswechsel ist ein weiteres Mosaiksteinchen dazugekommen: Die beiden Getränkeautomaten, aus denen sich die Schülerinnen und Schüler in den Pausen Kaffee, Kakao, Tee und Suppe kaufen, werfen keine Einwegbecher mehr aus. Wer etwas Warmes trinken möchte, muss jetzt seinen eigenen Becher mitbringen. Auf diese Weise landen Monat für Monat 300 Plastikbecher weniger im Müll, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Die Schule hatte Ende vergangenen Jahres bruchsichere Bambusbecher mit Silkondeckel und dem Schullogo bestellt, die im Sekretariat gekauft werden können. Die farbenfrohen Gefäße kommen prima an und werden gern genutzt. Schülerinnen und Schüler aller Klassen finden nicht nur die Becher schick, sondern vor allem, dass die Wegwerfbecher von der Schule verbannt wurden: „Wir achten auch zu Hause darauf, wenig Müll zu verursachen und gehen immer mit einem Stoffbeutel einkaufen“, sagen die Fünftklässler Arian und Timo. Wie schon Albert Schweitzer sagte: „Das wenige, das Du tun kannst, ist viel.“