Das Umspannwerk des Stromnetz-Betreibers ED Netze in Geisingen ist mit einem Kostenaufwand von 2,5 Millionen Euro modernisiert und für die nächsten Jahrzehnte ertüchtigt worden. Es versorgt die Baar von Immendingen bis Hüfingen mit Strom. Das Umspannwerk wurde im Zuge des Zementwerk-Baus errichtet, weil für die Zementproduktion und deren Stromaggregate enorme Mengen an Energie benötigt wurden.

Dafür wurde extra eine Hochspannungsleitung mit 110 kV gebaut, der Strom wurde dann im Umspannwerk heruntertransformiert. Mit dem Ende des Zementwerkes 2003 wurde das Umspannwerk aber nicht überflüssig, denn in Geisingen wie auch in Immendingen wurde und wird für die Industrieansiedlung immer mehr Strom benötigt.

Strom für viele Baar-Gemeinden

Im Geisinger Umspannwerk wird die Stromversorgung für viele Kommunen auf der ganzen Baar geregelt. Für das neue Industriegebiet in Immendingen und die Daimler-Teststrecke wurden im vergangenen Jahr neue Versorgungsleitungen vom Umspannwerk aus verlegt, und das Umspannwerk erhielt eine neue Technik.

Diese Umbau ist abgeschlossen, und statt einem großen Einweihungsfest nach Abschluss der technischen Erneuerung gab es Corona-bedingt ein kleineres Fest mit den beiden Bürgermeistern Martin Numberger aus Geisingen und Markus Sterk aus Immendingen sowie den Gemeinderäten aus Geisingen.

In kleinen Gruppen durch das Umspannwerk

Der Ressortleiter Kommunalbetreuung, Edmund Martin, begrüßte die Teilnehmer bei dem Termin in Geisingen und nach vielen Informationen über die Investitionen in die Technik ging es in kleinen Gruppen in die Räumlichkeiten. Modernste Technik steuert die Stromversorgung in der Baar.

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Hier kommt der Strom mit 110.000 Volt an und wird auf 20.000 Volt (20 kV) heruntertransformiert und weitergeleitet. In den jeweiligen Trafostationen vor Ort wird er dann für die Haushalte und die Industrie bedarfsgerecht nochmals heruntertransformiert.

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