Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, war auf Einladung von Maria-Lena Weiss zu Gast in Immendingen, um über Verkehrsprojekte in der Region zu sprechen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Bewerberin um die CDU-Bundestagskandidatur im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen hervor.

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„Wenn wir im ländlichen Raum eine Zukunft haben und nicht abgehängt werden wollen, dann ist eine gut ausgebaute Infrastruktur das A und O. Wer schlecht angebunden ist, wird die Welt nicht gestalten“, so Maria-Lena Weiss. Deshalb brauche es auch künftig eine gut vernetzte und laute Stimme in Berlin, so Weiss weiter.

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Das sei auch der Grund, weshalb sie Staatssekretär Bilger, der schon immer ein Kämpfer für eine gut ausgebaute Infrastruktur gewesen sei, in den Wahlkreis eingeladen habe. Staatssekretär Bilger sagte, dass die Bundesregierung in den vergangenen Monaten viele Maßnahmen und Gesetze auf den Weg gebracht habe, die den beschleunigten Ausbau von Verkehrsprojekten, aber auch der digitalen Infrastruktur fördern würden.

Absage an ein Straßenbau-Moratorium

Eine Absage erteilte er den Plänen der Grünen, keine Ortsumfahrungen und Autobahnen mehr bauen zu wollen. „Ein Straßenbau-Moratorium ist mit der CDU nicht zu machen, das geht an den Bedürfnissen der Bürger vorbei“, so Bilger.

Geprüft wird, sobald Antragsunterlagen vorliegen

Zu der Veranstaltung waren neben Bürgermeister Manuel Stärk aus Immendingen und Bürgermeister Martin Numberger aus Geisingen auch Kreisräte, Ortsvorsteher und Gemeinderäte der Raumschaft gekommen. Die Chancen für die Ortsumfahrung Immendingen stehen laut Bilger gut. Diese befinde sich „im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans und ist daher umzusetzen“, so Bilger. Sobald die vollständigen Antragsunterlagen vom Regierungspräsidium vorlägen, werde der Bund die Unterlagen zügig prüfen.

Erst Planung, dann Gespräch

Bürgermeister Stärk betonte die Notwendigkeit der Ortsumfahrung für die Gemeinde Immendingen, aber auch die gesamte Raumschaft. Im Hinblick auf den Lärmschutz berichtete Bilger von verschärften Grenzwerten, die aber nur für Neubauten gelten. Zum Lärmschutz an der A 81 bot Bilger ein weiteres Gespräch an, wenn die Lärmaktionsplanung von Geisingen vorliege.