Völlig überraschend ist Albin Keller im Alter von 81 Jahren gestorben. In Hintschingen geboren und aufgewachsen, führte er einen Landmaschinen-Fachbetrieb mit Schlosserwerkstätte. Der Verstorbene zeichnete sich nicht nur durch hohe Kompetenz in seinem Handwerk aus, sondern war auch zur Unzeit da, wenn es galt, eine ausgefallene Maschine zur Erntezeit rasch wieder in Gang zu bringen. Bis zuletzt war er trotz seines Alters mit ausgeprägtem Fleiß und Pflichtbewußtsein in seinem Beruf ein gefragter Ansprechpartner.

Als Ortschaftsrat setzte er sich von 1975 bis 1994 für die Entwicklung von Hintschingen ein. Beim Narrenverein Schöntalhasen gehörte er zu den Männern der ersten Stunde. Von 1973 bis 1983 leitete er den Verein als erster Vorsitzender, daran schloss sich eine 27-jährige Amtszeit als stellvertretender Vorsitzender an. Zum Ehrenmitglied der Schöntalhasen ernannt, wurde er im Januar 2010 in den Stand des Narrenobristen der Narrenvereinigung Hegau–Bodensee aufgenommen. In der bescheiden bemessenenen Freizeit frönte er bis zu seinem Tode seinem Hobby, den Ausfahrten mit seinem Oldtimer Traktor. Seine Frau war bereits 2005 gestorben. Neben seiner Familie, zu der eine Tochter und zwei Söhne mit ihren Familien zählten, war ihm seine Lebensgefährtin Agnes eine Stütze.