Auch in der Pandemie ist Rupert Engesser, Vorsitzender des über 500 Mitglieder zählenden VdK-Ortsverbandes Immendingen, weiter aktiv. Wegen der Einschränkungen durch Corona muss er zu seinem Leidwesen auf Kontakte, Begegnungen und die Organisation von Veranstaltungen, Festen und Reisen verzichten. Dies bedrückt ihn sehr, zumal es vielen der VdK-Mitglieder durch die aktuelle Situation sowieso an Kontakten fehlt.

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Die frei gewordene Zeit nutzt der VdK-Chef nun auf sinnvolle Weise: Er ist zurzeit dabei, den auf seine Initiative und mit viel persönlicher Mitarbeit vor zwei Jahren oberhalb von Hattingen geschaffenen Aussichtspunkt der Benutzung anzupassen.

Aussicht bis zum Bodensee

Der Platz erfreut sich inzwischen großer Beliebtheit und ist stark frequentiert. Wanderer und Radler können bei ihrem anstrengenden Weg hoch zum Hattinger Hausberg, dem Witthoh, auf der vom VdK aufgestellten Ruhebank eine Verschnaufpause einlegen und die herrliche Aussicht, die bei schönem Wetter bis zum Bodensee reicht, genießen.

Die auf der Anlage ausgewiesene Parkfläche nutzen Ausflügler, welche auf den Rundwegen um Hattingen unterwegs sind, zum Abstellen ihrer Fahrzeuge. Hierfür wird immer wieder auch die angelegte Grünfläche in Anspruch genommen. Rupert Engesser, der sich auch um die Unterhaltung der Anlage kümmert, hielt es daher für notwendig, Abhilfe zu schaffen und die offenbar zu kleine Parkfläche zu vergrößern.

Auf eigene Kosten

Nach Rücksprache mit Bürgermeister Manuel Stärk, der ihm grünes Licht gab, ist er inzwischen mit Elan bei der Arbeit. Die notwendige weitere Fläche hat er freigelegt und das erforderliche Material auf eigene Kosten beschafft und angefahren.

Mit Unterstützung seiner Frau stellt er durch die Verlegung von Randsteinen die Abgrenzung her und führt die für das Projekt notwendigen Nebenarbeiten durch. Engesser sagt, der Bürgermeister habe ihm die Zusage gegeben, dass die Gemeinde sich zum Abschluss der Maßnahme um die Einkiesung der geschaffenen Parkfläche kümmern wird.