Neue Erkenntnisse zu dem Immendinger Vermisstenfall gebe es keine, so Marcel Ferraro, Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz. Weil das Schicksal der 32-jährigen Frau weiter offen ist, hat man sich bei der Polizei Tuttlingen entschlossen, noch einmal nach ihr zu suchen. Nun plant die Polizei Tuttlingen einen weiteren Sucheinsatz, der nächste Woche in ein anderes, bislang noch nicht feststehendes Gebiet bei Immendingen führen soll.

Neues Suchgebiet noch nicht definiert

Dabei kämen ein weiteres Mal Beamte der Bereitschaftspolizei zum Einsatz. „Das zweite Suchgebiet muss noch näher definiert werden“, so Ferraro, der zur konkreten Örtlichkeit keine Angaben machen konnte.

Der erste Sucheinsatz führte am Mittwoch in die Waldgebiete am und um den Immendinger Höwenegg. Selbst direkt am Höwenegg-Kratersee wurde nach der vermissten Frau gesucht. Obwohl über 100 Polizisten, Helfer und Suchhunde sich an der vom Tuttlinger Kriminalkommissariat geleiteten Aktion beteiligten, die morgens gegen 10 Uhr begann und bis nach 17 Uhr dauerte, fand sich keine Spur von der vermissten Jennifer.

Hinweise werden ausgewertet

Was bleibt, ist eine klassische Schiene, die Ergebnisse bringen könnte. „Derzeit werten wir noch ein paar Hinweise aus der Bevölkerung aus“, führt Ferraro weiter aus.

Gekleidet im Gothic-Stil

Die junge Frau ist seit dem 21. August verschwunden. Sie ist 32 Jahre alt, 1,70 Meter groß und von kräftiger Statur. Jennifer H. hat schulterlange, schwarze Haare und ist dunkel im Stil der Gothic-Mode gekleidet. Sie trägt ein Unterlippen-Piercing. Eine von der Polizei am Mittwoch, 31. August, an die Öffentlichkeit gerichtete Vermissten-Fahndung blieb wie die Suchaktion am letzten Mittwoch ohne Erfolg.

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