Rund zwei Jahre hat es gedauert, nun hat er Immendinger Gemeinderat mit dem Abschluss eines Erschließungsvertrag den Weg für den Start des Ippinger Baugebiets „Dietrain II“ endgültig frei gemacht. Im Anschluss an die bestehende Bebauung werden auf einer Fläche von rund 1,6 Hektar 20 Bauplätze für Ein- und Zwei-Familienhäuser ausgewiesen.

Auf den zweiten Teil des bereits seit Jahren bebauten Dietrain-Gebiets hatten die Ippinger seit langem gewartet. Die neuen Bauflächen sichern für den Immendinger Ortsteil einerseits die Eigenentwicklung, zum anderen herrscht auch in der Gesamtgemeinde großer Siedlungsdruck und Interesse an Bauplätzen. „Die Gemeinde bemüht sich, in Ippingen insbesondere Bauflächen für junge Familien bereitzustellen und ein Abwandern dieser Zielgruppe zu verhindern“, so Ortsbaumeister Martin Kohler.

Verfahren läuft seit 2019

Das notwendige, vereinfachte Bebauungsplanverfahren lief bereits seit Februar 2019. Ein städtebaulicher Entwurf sieht die Ausweisung von 20 Bauplätzen mit Größen von 535 bis 700 Quadratmeter vor. Mit dem Gebiet Dietrain II schafft man eine gewisse weitere Abrundung der Bebauung der gesamten Ippinger Ortslage.

In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Immendinger Gemeinderat nun noch mit den letzten Schritten des Bebauungsplanverfahrens, den zur Planung eingegangenen Einsprüchen sowie dem finalen Satzungsbeschluss. Seitens der Bürger hatte es keine Einwände gegeben, seitens der Behörden wurden 14 Punkte angemerkt und teils in die Planung übernommen.

„Bauplätze sind Mangelware“

Nach der abschließenden Zustimmung des Rates sagte Bürgermeister Manuel Stärk: „Wir sind froh, dass wir mit dem Gebiet ein Stück vorankommen, denn Bauplätze sind Mangelware.“ Die Ausweisung des Baugebiets sei ein wichtiger Schritt.

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In der gleichen Sitzung beauftragte der Gemeinderat die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung (KE) mit der Baulandentwicklung und Erschließungsträgerschaft für Dietrain II. Die KE wird nun alle erforderlichen Maßnahmen in eigenem Namen und auf eigene Rechnung durchführen und nach Abschluss der Erschließung mit der Gemeinde abrechnen. Ein solches Vorgehen hatte sich schon beim Mauenheimer Baugebiet bewährt.