Den Immendingern wird weiter die Gelegenheit geboten, unbelasteten Erdaushub unkompliziert und unweit vom eigenen Garten zu entsorgen. Nachdem die bisherige gemeindeeigene Erddeponie östlich der Landesstraße 225 verfüllt war, hat die Gemeinde jetzt einen neuen Erdablagerplatz im Bereich „Alte Mauenheimer Steig“ ausgewiesen.

Nach Eingang der Genehmigung legte der Gemeinderat die Preise für das Anliefern der Erde fest. Die neue Ablagerungsfläche soll rund fünf Jahre lang zur Verfügung stehen.

Gebühren liegen bei 15 Euro pro Kubikmeter

„Wir wollen mit den Gebühren für den Erdaushub nicht verdienen“, sagte Bürgermeister Manuel Stärk bei der Gemeinderatssitzung. Gedeckt werden sollen lediglich die Kosten, welche für die wohnortnahe Entsorgung von Erdaushub entstehen. Wie Kämmerer Patrik Müller erklärte, habe er gemeinsam mit Forstrevierleiter Martin Schrenk eine Kalkulation für die notwendigen Gebühren erstellt. Schrenk übernimmt gleichzeitig die Funktion des Deponiewärters für die Anlage.

Mit Blick darauf, dass die neue Erddeponie etwa fünf Jahre in Betrieb sein wird, wurde die Gebühr für größere Anlieferungen von unbelastetem Erdaushub auf 15 Euro je Kubikmeter festgelegt. Bei Entsorgung von kleineren Mengen bis zu einem Kubikmeter werden 20 Euro verlangt. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag der Verwaltung zur Höhe der Gebühren einhellig zu.

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Eine Genehmigung für die neue Deponie hat die Gemeinde schon: Die abfallrechtliche Plangenehmigung zur Errichtung der Deponie und zum Betrieb des Erdablagerplatzes, der sich an den bisherigen anschließt und westlich der Landesstraße 225 liegt, war vom Baurechts- und Umweltamt Tuttlingen Ende April bereits erteilt worden. Die Betriebsgenehmigung für die Verfüllung, Rekultivierung und Wiederbewaldung der Erddeponie „Alte Mauenheimer Steig“ ist bis Ende 2031 befristet.

Das Verfüllvolumen der Ablagerfläche beträgt rund 49.000 Kubikmeter. Pro Jahr geht die Gemeinde von einem Volumenbedarf der Erdablagerungen in Höhe von 9800 Kubikmeter aus, so dass die Deponie bis in rund fünf Jahren verfüllt sein dürfte. Danach kann mit der Rekultivierung begonnen werden, um damit rechtzeitig bis zum Jahr 2031 fertig zu sein.