Eigentlich hatte sich die scheidende Pfarrerin einen Abschiedsgottesdienst im Freien gewünscht. 18 Sonnenschirme für die evangelischen Kirchengemeinden Immendingen und Geisingen waren das Abschiedsgeschenk von Pfarrerin Silke Bauer-Gerold und ihrem Mann Pfarrer Thomas Gerold an ihre Pfarreien. Sie hatte eine 100-Prozent-Stelle in Immendingen, ihr Gatte hatte eine 50-Prozent-Stelle in Geisingen.

Unter Gottes Schutz und Schirm ist das Thema des Abschiedsgottesdiensts für die evangelische Pfarrerin in Immendingen, Silke Bauer-Gerold. Zusammen mit ihrem Mann Pfarrer Thomas Gerold hat sie den evangelischen Kirchengemeinden Immendingen und Geisingen auch 18 Sonnenschirme zum Abschied geschenkt.
Unter Gottes Schutz und Schirm ist das Thema des Abschiedsgottesdiensts für die evangelische Pfarrerin in Immendingen, Silke Bauer-Gerold. Zusammen mit ihrem Mann Pfarrer Thomas Gerold hat sie den evangelischen Kirchengemeinden Immendingen und Geisingen auch 18 Sonnenschirme zum Abschied geschenkt. | Bild: Jutta Freudig

Schließlich musste nun aber die Abschiedsfeier nach fünfjähriger Tätigkeit für die Immendinger Kirchengemeinde wegen des Regens im Inneren der Versöhnungskirche und dort noch einmal eingeschränkt durch die Corona-Richtlinien stattfinden. Dennoch kamen viele Gemeindeglieder zum Dank an ihre beliebte Pfarrerin – für die bislang noch kein Nachfolger gefunden wurde.

„Unter Gottes Schutz und Schirm“

„Unter Gottes Schutz und Schirm“ hieß das Motto des Abschiedsgottesdiensts, den Silke Bauer-Gerold gemeinsam mit einer Reihe von Mitwirkenden gestaltete. Das Thema stellte die scheidende evangelische Pfarrerin, die nach dem anstehenden Umzug eine neue Aufgabe in Onstmettingen, einem Stadtteil von Albstadt im Zollernalbkreis, übernehmen wird, auch in den Mittelpunkt ihrer Predigt. Ebenso erklang das Motto in Liedern wieder, wie etwa bei „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit“.

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Bei einer Feier, die dem Gottesdienst folgte, verabschiedete der Stellvertreter von Dekan Berghaus und Vertreter des evangelischen Kirchenbezirks, Pfarrer Johannes Thiemann, offiziell Silke Bauer-Gerold. „Es hat gut getan, euch als Kollegen zu haben. Schade, dass dies nun zu Ende geht“, sagte er an das Pfarrer-Ehepaar gerichtet.

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Im Namen der sieben Pfarrgemeinden der katholischen Seelsorgeeinheit Immendingen/Möhringen überbrachte Pfarrer Axel Maier Grüße und betonte die Verdienste von Silke Bauer-Gerold für die Ökumene, etwa bei Familiengottesdiensten, Bibelabenden und -wochen, oder beim Kinderbibeltag. „Eine erste ökumenische Trauung im Dezember können wir nun nicht mehr gemeinsam vornehmen“, bedauerte er. Weitere Grußredner waren Bürgermeister Manuel Stärk, der sich im Namen der politischen Gemeinde bedankte, Seniorenkreisleiter Detlef van Riesen, der VdK-Vorsitzende Rupert Engesser und die Immendinger Pfarrgemeinderatsvorsitzende Heike Averhage. Im Rollstuhl überbrachte der Geisinger Pfarrgemeinderatsvorsitzende Wolfgang Blanz einen Blumenstrauß. Ein Empfang für die Kirchengemeinde schloss sich an.