Über die Schaffung eines Mountainbike-Trails im Bereich Vorbuchendobel, dem Waldgebiet zwischen dem ehemaligen Soldatenheim und dem Schützenhaus, diskutierte der Immendinger Gemeinderat bei seiner Waldbegehung. Interessenten an der Radsportart gibt es nicht nur überregional, sondern auch in Immendingen und Zimmern. Sollten die ersten Pläne für die Realisierung einer solchen Anlage umgesetzt werden, vereint man zudem Forst- und Tourismus-Ziele.

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Beim Trail gilt es, das Fahrrad in jeder Situation perfekt zu beherrschen. Dabei fährt man nicht nur, vielmehr hüpft und springt man mit den Bikes über alle nur erdenklichen Hindernisse, oft auch in schwindelerregender Höhe. Für den Sport könnten eigens schmale Pfade und Hindernisse ausgewiesen werden. Ob sich die Fläche aus fachlicher Sicht eigne, werde man nach Gesprächen mit den Fachleuten von „Pro-cyCL“ aus Freudenstadt wissen, erklärte Bürgermeister Manuel Stärk. Vorerst befinde man sich noch im frühen Planungsstadium.

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Gelinge es, eine solche Anlage auf den Weg zu bringen, müssten nähere Entwürfe und Kostenschätzungen erstellt werden. Danach kann versucht werden, eine Förderung aus Mitteln des Naturparks „Obere Donau“ zu erhalten. Nach einer Realisierung wäre die Gemeinde für die Verkehrssicherung auf der Anlage verantwortlich.

Interessen des Waldes berücksichtigen

Gemeindeförster Martin Schrenk erklärte, dass man angesichts der wachsenden Funktion des Waldes bei der modernen Freizeitgestaltung versuchen wolle, unter anderem Konflikte zwischen Wanderern und Mountainbikern zu minimieren. Außerdem gehe es darum, Jagdpachtgebiete gegen illegalen Trailsport zu schützen. Das beidseitig des Waldweges gelegene Vorbuchendobel-Gelände, zudem noch nahe der Landesstraße 225, biete Vorteile für die Einrichtung einer Trail-Anlage. Dazu gehöre der Waldweg selbst, der im Notfall für Rettungsfahrzeuge geeignet sei, günstig sei die Landschaft mit den Waldhängen. Neben den Fachplanern haben jetzt noch die Naturschutz- und die Baubehörde ein Wort mitzureden.