Die Eltern der Kinder, die Kindergärten in Immendingen, Hattingen und Ippingen besuchen, brauchen aufgrund der coronabedingten Schließung der Einrichtungen im Januar keine Kindergartengebühren bezahlen. Für diese von Bürgermeister Manuel Stärk vorgeschlagene Regelung hat der Gemeinderat seine Zustimmung signalisiert. Ein formeller Beschluss erfolgt in der Februar-Sitzung.

„Die Gemeinde Immendingen wird aufgrund der lockdownbedingten Schließung der Einrichtungen die Gebühren für den Monat Januar 2021 erlassen“, erklärte Stärk bei der jüngsten Beratung des Gremiums. Da die Abbuchung der Beträge bereits zu Monatsbeginn erfolgt sei, würden die Lastschriftmandate für den Monat Februar ausgesetzt, betonte der Bürgermeister. „So dass hier eine Verrechnung erfolgt und die betroffenen Familien eine direkte Entlastung erfahren.“

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Ausgenommen vom Gebührenerlass sind die Kinder, die die Notbetreuung in Anspruch genommen haben. Die entsprechenden Gebühren für die Notbetreuung stellt die Gemeinde – wie bereits im Frühjahrs-Lockdown praktiziert – den Eltern gesondert in Rechnung. Diese Regelung gilt zunächst für den Monat Januar. Stärk: „Eine Regelung für die weiteren Monate wird zu gegebener Zeit getroffen, sobald Klarheit darüber herrscht, ab wann wieder Regelbetrieb in den Einrichtungen zulässig ist.“

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Die Gemeinde wird im Übrigen wie andere Kommunen darum kämpfen, dass seitens des Landes der Gebührenausfall übernommen wird und auf diese Weise vor Ort kein finanzieller Schaden entsteht. Das habe bereits im vergangenen Frühjahr so funktioniert, als die Kindergartengebühren wegen der ersten Corona-Restriktionen ausgesetzt werden mussten, erläuterte der Bürgermeister auf Anfrage.

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Zusätzlich ausgesetzt wurden auch die Dezember-Gebühren im speziellen Fall des Hattinger Kindergartens St. Bernhard. Die Einrichtung hatte im Dezember geschlossen werden müssen, da Erzieherinnen des Kindergartens an Corona erkrankt waren.