Die Weisenbachbrücke, zentraler Übergang in der Immendinger Ortsmitte, wird voraussichtlich ab Oktober wieder befahrbar sein. Das 600.000-Euro-Projekt im Zuge der Hindenburgstraße ist in den letzten Tagen deutlich sichtbar vorangekommen. Die wichtigsten Schritte, die nun noch ausstehen, betreffen vor allem die Asphaltierung und die Wiederherstellung des Brückenumfelds. Begonnen hatten die Arbeiten Ende März mit dem Abriss des maroden alten Weisenbach-Übergangs.

Asphalt-Tragschicht wird eingebaut

„Wir kommen jetzt die Endphase des Brückenbaus,“ sagt Ortsbaumeister Martin Kohler. Optisch wird das auch darin deutlich, dass bereits das Geländer an der Brücke angebracht ist. Ende dieser Woche sei der Einbau der Asphalt-Tragschicht geplant, so Kohler weiter.

Gleichzeitig sollen die umgebenden Zäune wieder hergestellt werden. Den Abschluss der eigentlichen Baumaßnahme bildet das Aufbringen der Deckschicht auf der Brücke. Zeitlich steht der Termin dafür noch nicht genau fest, da er von verschiedenen Faktoren, wie unter anderem auch vom Wetter abhängig ist. Vorgenommen hat man sich einen Zeitraum Ende September, womit der Brückenbau im Wesentlichen im Zeitplan bleibt, obwohl es wegen fehlenden Materials auf Grund der Corona-Situation während der Bauarbeiten zu Verzögerungen kam.

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„Nach der Fertigstellung der Baumaßnahme werden noch die Gärten der Anlieger wiederhergestellt,“ erklärte Kohler weiter. Auf Grund der unmittelbaren Nähe der benachbarten Grundstücke und Gebäude wurden diese durch den Bau teils in Mitleidenschaft gezogen.

Nach einer mehrjährigen, halbseitigen Sperrung der nicht mehr tragfähigen alten Weisenbachbrücke und nach halbjähriger Bauzeit für das neue Bauwerk können die Immendinger dann ab dem nächsten Monat den direkten Übergang wieder normal nutzen.

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