Sie bestellte, wie die Polizei mitteilte, die Konsole, die normalerweise rund 700 Euro kostet, für knapp 500 Euro und überwies den Geldbetrag, wie oft üblich, im Voraus.

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Geldbetrag war bereits abgebucht

Allerdings ging das Geld nicht an ein seriöses Unternehmen, sondern an einen noch unbekannten Kontoinhaber, der im Internet unter der Adresse www.elektronischshop.com einen sogenannten „Fakeshop“ betreibt. Obwohl der Geldbetrag abgebucht wurde, wartet die 42-Jährige schon seit Wochen auf den bestellten Artikel.

Anzeige bei der Polizei erstattet

Nachdem sie sich zwischenzeitlich über den Anbieter schlau gemacht hat, war für sie nun klar, dass sie betrogen wurde. Sie erstattete jetzt bei der Polizei Anzeige. Diese prüfte die Angaben und stellte auf der Anbieterseite im Internet ein fehlendes Impressum und andere Unregelmäßigkeiten fest. Zudem warnen Verbraucherschutzseiten immer noch vor diesem Internethandel.

Polizei rät: Nicht blenden lassen

Die Polizei geht davon aus, dass der bezahlte Betrag verloren ist. Sie weist gerade jetzt vor Weihnachten darauf hin, vor solchen Betrügern besonders Acht zu geben und gibt den Tipp, sich nicht von günstigen Preisen blenden zu lassen und keine Spontankäufe zu machen.

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Bei nicht bekannten seriösen Händlerplattformen und auffällig billigen Angeboten, sollte der Name der Händlerplattform genau angeschaut und mit einer Suchmaschine überprüft werden. Der Kauf auf Rechnung kann zudem vor Betrug durch Fake-Shops schützen. Weitere Tipps beim Kauf im Internet geben die Verbraucherzentralen und die Polizei unter www.polizei-beratung.de